In Cottbus, Spremberg, Berlin und anderen Orten, sowie im angrenzenden Sachsen waren neben regulären Polizisten auch deren Spezialeinheiten im Einsatz.

Die vom Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg geführten Ermittlungen unter Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft Cottbus richten sich gegen die Verdächtigen wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung, Bedrohung, illegalem Waffenbesitzes und Steuerhinterziehung.

Seit Jahren hatte sich im Raum Cottbus ein Netzwerk von Rechtsextremisten, Hooligans und Kampfsportlern gebildet, zu dem auch die angeblich selbst aufgelöste Hooligangruppe „Inferno“ gehörte. Personen aus diesem Netzwerk bauten in den vergangenen Jahren eine Reihe von Geschäften und anderen Unternehmen in der Region auf. Im Umfeld von „Inferno“ begannen vor etwa zwei Jahren die Ermittlungen, die jetzt zu den Durchsuchungen führten.

Das LKA Brandenburg will am Donnerstag in Potsdam nähere Informationen zu dem Verfahren geben. (red)

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