Der Cottbuser Hermann Fischer gilt als Urgestein des Freizeitsports in der Region. Er hat Zehntausende Lausitzer in die Berge, zum Skilaufen und Wandern gebracht. Seine Wintersport-Sonderzüge sind unvergessen. 220 Mal fuhr er mit begeisterten Lausitzer von 1975 bis Ende 1990 nach Altenberg, Holzhau, Oberwiesenthal, Johnsdorf, Oybin, ins polnische Swieradow Zdroj, nach Vrchlabi in Tschechien und ins slowakische Vatratal. Nahezu ein halbes Jahrhundert lang war sein Name mit Cottbuser und Brandenburger Meisterschaften im Skisport verbunden. Am 27. April begehrt er seinen 90. Geburtstag. Doch die große Feier musste wegen der Corona-Krise vom Stadtsportbund abgesagt werden. „Es tut uns unendlich leid, dass wir Hermann nicht wie vorgesehen gratulieren können“, bedauert Tobias Schick. Aber der Stadtsportbundchef versichert, dass die Feier nur verschoben ist.