Von Marco Kloss und
Roland Scheumeister

Wacker Ströbitz II – VfB Cottbus 4:1 (3:0). T: 1:0 Becker (14.), 2:0 Paulick (32.), 3:0 Gottwald (38.), 4:0 Käthner (67.), 4:1 Uhlig (90.); S: Lecher (Vetschau);  Z: 48.

Der VfB startete mit einer guten Möglichkeit (1. Min.), dem aber keine weiteren folgten.  Wacker bestimmte das Geschehen, scheiterte aber bei  einer Reihe herrlicher Spielzüge im Abschluss. Auch im neunten Spiel verlustpunktfrei, hatten die Ströbitzer das Luxusproblem, sich über ihr erstes Gegentor zu ärgern, dem ein ungeahndetes Foul voraus ging.

Kolkwitzer SV – SG Friedersdorf 1:2 (0:0). T: 0.1; 0.2 Seidel (48.,53.), 1:2 Werner (54.); S: Zech (Spremberg); Z: 77.

Trotz neunzigminütiger Belagerung des Gästetores agierte der KSV zu verkrampft und fehlerhaft. Das klare Chancenplus konnte mangels Selbstbewusstsein nicht in Tore umgesetzt werden. Nach dem Doppelschlag von SGF-Routinier Seidel verkürzte der KSV sofort, konnte aber das Spiel trotz weiterer Hochkaräter (Latte, Pfosten) nicht mehr drehen.

SV Döbern – FC Bad Liebenwerda  2:0 (0:0). T: 1:0 W.Mrosk (73.), 2:0 Jäckel (78.); S: Haschke (Cottbus); Z: 100.

Döbern war optisch klar überlegen, vergeigte eine Riesenchance und war bei einer Möglichkeit der Gäste im Glück. Der FC BaLi überstand vor allem dank seines Keepers Platz den Dauerdruck des SVD lange schadlos. Ein Heber und ein von Gad gut vorbereitetes Tor verdeutlichten zu guter Letzt den Unterschied auch zahlenmäßig.

SC Spremberg – FC Lauchhammer 1:1 (1:0). T: 1:0 Kern (32.), 1:1 Habdas (78.); S: Asisow (Cottbus); GRK: Stelzle (SCS/58.); Z: 50.

Von der jeweiligen Taktik geprägt, wurde die Partie nicht zum unterhaltsamen Spitzenkick. Obwohl frühzeitig durch eine berechtigte Ampelkarte geschwächt, boten sich dem SC Chancen zum Ausbau der Führung. Lauchhammer bekam das Geschehen zunehmend besser in den Griff und kam folgerichtig zum allseits als gerecht bewerteten Ausgleich.

VfB Hohenleipisch II – Fichte Kunersdorf 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Romanowski (60.), SR: Richter, Z: 45.

Die Partie, die nur wenig Niveauvolles zeigte, war mehr Krampf als alles andere. Nach nur wenigen Torszenen und viel Stückwerk hatten die Gäste die beste Chance der ersten Halbzeit und köpften knapp daneben. Auch im zweiten Abschnitt ein Spiel zum Wegschauen. Die Hausherren gingen dennoch per Abpraller in Führung. Die Gäste vergaben zum Ende noch zwei Hochkaräter gegen Kotte.

Alemannia Altdöbern – Preußen Elsterwerda 2:2 (0:1). Tore: 0:1 Rahmoun (23.), 0:2 Rost (46.), 1:2 Pollok (55.), 2:2 Franke (82.), SR: Werner, Z.: 80.

Den Gästen gelang nach der Führung im ersten Abschnitt ein sehr guter Beginn der zweiten Hälfte und das 0:2 sollte Hoffnung für den zweiten Saisonerfolg geben. Mit einer guten Leistung zogen sich die Alemannen aber noch aus der Bredouille und retten noch einen Punkt.

VfB Herzberg – Spremberger SV 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Wietasch (32.), 0:2 Linke (72.), SR: Fox, Z.: 43.

Eine schwache Partie. Das Pech des VfB war das Glück der Gäste. Mehr als unnötig verlor Herzberg und musste zudem eine Verletzung inklusive Krankenhaus hinnehmen. Für den VfB bedeutet die Niederlage auch den Rückschritt auf Rang 14, da die Gäste nun vorbeizogen.

Eintracht Ortrand – FSV Brieske/Senftenberg II 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Müller (20.), 2:0 Wetter (53.), SR: Baumann, Z.: 70.

Keine schöne Partie sahen die Zuschauer beim Heimspiel des Schlusslichtes. Einen groben Fehler der Gäste nutzte die Eintracht zur Führung. Der Treffer passte den Gästen natürlich gut ins Konzept. Und doch waren es die Gäste, die in der zweiten Halbzeit zahlreiche sehr gute Chancen ausließen. Mit dem erneuten Aussetzer in der Hintermannschaft der Gäste schaffte die Eintracht den zweiten Treffer und jubelte schließlich über den ersten Saisonsieg.

FSV Rot-Weiß Luckau – SV Markendorf 4:1 (0:1). Tore: 0:1 Kossatz (40.), 1:1 und 2:1 Kölling (46./47.), 3:1 Heppelter (55.), 4:1 Trampe (81./ET), SR: Schultchen, Z.: 53.

Die Gäste waren deutlich unterlegen und waren selbst überrascht, dass ein Konter zur Pausenführung half. Mit einem desaströsen Beginn im zweiten Abschnitt waren die Hoffnungen auf einen Erfolg aber schnell verflogen und die Entscheidung schon nach 55 Minuten perfekt. Für die Heimmannschaft eine gute Partie und wichtige Punkte.

SG Müncheberg – Eintracht Peitz 1:1 (1:0). T: 1:0 Goldbaum (35.), 1:1 Halbasch (49.); S: Biena (Berlin); Z: 90.

In der Abwehr sicher und mit gutem Umkehrspiel aufwartend, stellten die Peitzer die von der Papierform her favorisierten Gastgeber vor Probleme, ließen aber ihre Chancen liegen. Was sich rächte, als in kurzzeitiger Unterzahl (Spielmacher Schwella verletzte sich) das Gegentor fiel. Die Eintracht-Elf raufte sich zusammen und kam zum Ausgleich.