Von Frank Thiemig, Marco Kloss und Roland Scheumeister

TSV Schlieben – Union Fürstenwalde II 0:1 (0:0). T: 0:1 Nikzad (86.), SR: Lünser, Z: 111.

Schlieben erarbeitete sich im Laufe der ersten Halbzeit die besseren Chancen. Im zweiten Durchgang beschränkte sich der TSV auf Konter, blieb aber trotzdem immer gefährlich. In der Schlussviertelstunde öffneten die Elbe-Elster-Städter die Defensive, um vielleicht noch den Lucky Punch zu setzen. In dieser Phase schlugen die Fürstenwalder zu. Auch ein letztes Aufbäumen der Heim-Elf brachte keinen Treffer mehr, so dass Schliebens Abstieg bittere Wahrheit wurde.

Brieske/Senftenberg – BSV Guben Nord 4:1 (2:0). T: 1:0 John (21.), 2:0 Rietschel (34.), 3:0 Becker (51.), 3:1 Herzog (55.), 4:1 Natusch (64.), SR: Ruhner, RK: 84. Schwittlich (Guben), Z: 84.

Die Gubener hatten den deutlich besseren Beginn, dennoch sorgte eine schnelle Aktion für die Brieske-Führung, die zehn Minuten vor der Pause sehenswert ausgebaut wurde. Mit dem dritten Treffer schien die Partie entschieden, doch die Knappen brachten mit Lethargie und Einladungen den Gegner zurück in die Partie. Natusch stellte auf 4:1, ehe die Gäste ihren Frust noch in einer Schiedsrichterbeleidigung entluden.

Dyn. Eisenhüttenstadt – Wacker Ströbitz 6:5 (2:2). T: 1:0 St. Frühauf (3./FE), 2:0 Seelig (34.), 2:1 Afzal (38.), 2:2 Voigt (45+2.), 3:2 Busch (47.), 3:3 Afzal (61.), 4:3 Seelig (63.), 4:4 Afzal (68.), 4:5 Weber (72.), 5:5 M. Frühauf (76.), 6:5 Kretschmann (80.); SR: Hähnel; Z: 65.

Mit absolut dünner Spielerdecker, ohne Wechsler und einem Feldspieler im Tor kassierten die Ströbitzer fünf Gegentore durch Standards. Kämpferisch untadelig, hielten sie sich mit Treffern nach tollen Aktionen im Spiel. Als die Partie kurz vor Ultimo gedreht schien, wurde die Entscheidung verpasst, während Dynamo mit der Umsetzung von zwei weiteren Standards das bessere Ende hatte in diesem Schützenfest.

1. FC Guben – BW Vetschau 5:0 (1:0). T: 1:0 Nitschke (4.), 2:0 und 3:0 N. Hetzel (50./55.), 4:0 Woryta (66./FE), 5:0 Nahomyi (84.); SR: Kolm; Z: 67.

Die frühe Führung brachte dem FC keine Sicherheit. Erst durch taktische Umstellungen und dem Nachlassen des sich bis dato teuer verkaufenden Schlusslichts kam die Truppe in Fahrt und konnte schließlich den Arbeitssieg in die  in etwa erwartete Höhe schrauben.

VfB Hohenleipisch – Frankonia Wernsdorf 1:6 (0:5). T: 0:1 Holz (4.), 0:2 Griebsch (7.), 0:3 und 0:4 Richter (12./16.), 0:5 Blagojevic (32.), 0:6 Klosig (72.), 1:6 Otto (76.);

SR: Habertag;  Z: 155.

Die Partie war im Grunde nach einer Viertelstunde gelaufen, weil Wernsdorf vier böse, individuelle VfB-Fehler eiskalt in Tore umgemünzt hatte. Dabei hatte Otto die Führung für Hohenleipisch auf dem Fuß (2.), der Ball ging aber drüber. Hohenleipisch gab sich nie auf, aber allen Bemühungen stand der Spielverlauf komplett entgegen und mehr als das verdiente Anschlusstor sprang nicht heraus. Die kombinationssichern Wernsdorfer konnten ihr flottes Konterspiel aufziehen, während sich der VfB oftmals festlief und nach drei Siegen diesmal leer ausging.