LR+LR+Fitness im Alltag
: So sportlich sind Cottbuser – wie weit Ego und Realität auseinander klaffen

Fast 80 Prozent der Cottbuser sind davon überzeugt, dass sie sich in ihrer Freizeit ausreichend bewegen. Doch stimmt das wirklich? Eine Studie gibt interessante Einblicke, auch in die sportlichen Vorlieben.
Von
Silke Halpick
Cottbus
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  • Joana Tschirlich (55) aus Cottbus: Mit Sport versuche ich, meine 50 kg Gewicht zu halten. Fast jeden Tag absolviere ich – möglichst auf dem Balkon – eine halbe Stunde lang verschiedene Gymnastikübungen. Eine angenehme Pflicht sind mir bei jedem Wetter schnelle Spaziergänge über unsere schönen Sachsendorfer Wiesen, die der Kondition äußerst zuträglich sind. In Schwung bleibe ich auch durch die alten Reigentänze wie Fröhlicher Kreis, Sternpolka oder Troika. Damit wird die Sportlichkeit enorm gesteigert, und es macht umso mehr Spaß, je größer die Gemeinschaft der Tanzpaare ist.

    Joana Tschirlich (55) aus Cottbus: Mit Sport versuche ich, meine 50 kg Gewicht zu halten. Fast jeden Tag absolviere ich – möglichst auf dem Balkon – eine halbe Stunde lang verschiedene Gymnastikübungen. Eine angenehme Pflicht sind mir bei jedem Wetter schnelle Spaziergänge über unsere schönen Sachsendorfer Wiesen, die der Kondition äußerst zuträglich sind. In Schwung bleibe ich auch durch die alten Reigentänze wie Fröhlicher Kreis, Sternpolka oder Troika. Damit wird die Sportlichkeit enorm gesteigert, und es macht umso mehr Spaß, je größer die Gemeinschaft der Tanzpaare ist.

    ©Michael Helbig
  • Gordon Bieling (37) aus Cottbus: Meine Frau und ich sind sehr sportlich. Wir sind Wettkampfathleten. Vor einem Monat und sieben Tagen waren wir zur Weltmeisterschaft im HYROX in Las Vegas. Das ist ein funktioneller Laufsport mit acht Stationen. Nach jedem Ein-Kilometer-Lauf gibt es eine Station u.a. mit Hoch-Streck-Sprüngen, Ski Ergometer, Schlittenschieben mit 205 Kilogramm Gewicht und Schlittenziehen mit 155 Kilogramm Gewicht. In meiner Altersklasse war ich immerhin Zehnter bei über 1 200 Teilnehmern aus 22 Nationen. Ich bin Inhaber eines Fitness-Studios auf Gut Branitz und gehe selbst auch an die Geräte. Und viel laufen. Sechsmal die Woche mit Strecken von 5 bis 15 Kilometern. Da kommen so 150 bis 180 Kilometer im Monat zusammen. Natürlich trainiere ich auch an den Geräten der Spreemeile. Meistens als Hindernislauf von Station zu Station, mit Liegestützen und 20 Hocksprüngen zwischendurch.

    Gordon Bieling (37) aus Cottbus: Meine Frau und ich sind sehr sportlich. Wir sind Wettkampfathleten. Vor einem Monat und sieben Tagen waren wir zur Weltmeisterschaft im HYROX in Las Vegas. Das ist ein funktioneller Laufsport mit acht Stationen. Nach jedem Ein-Kilometer-Lauf gibt es eine Station u.a. mit Hoch-Streck-Sprüngen, Ski Ergometer, Schlittenschieben mit 205 Kilogramm Gewicht und Schlittenziehen mit 155 Kilogramm Gewicht. In meiner Altersklasse war ich immerhin Zehnter bei über 1 200 Teilnehmern aus 22 Nationen. Ich bin Inhaber eines Fitness-Studios auf Gut Branitz und gehe selbst auch an die Geräte. Und viel laufen. Sechsmal die Woche mit Strecken von 5 bis 15 Kilometern. Da kommen so 150 bis 180 Kilometer im Monat zusammen. Natürlich trainiere ich auch an den Geräten der Spreemeile. Meistens als Hindernislauf von Station zu Station, mit Liegestützen und 20 Hocksprüngen zwischendurch.

    ©Michael Helbig
  • Louis Zeuschner (16) aus Cottbus: Ja, ich würde mich durchaus als sportlich bezeichnen. Zu Hause trainiere ich Bogenschießen, Luftgewehrschießen, und ich bin ein- bis zweimal in der Woche beim Street-Work-Volleyball. Das macht Spaß, und ich denke, es ist auch nicht schädlich, wenn man irgendwie aktiv ist. Das ist gut für den Körper und man hat vielleicht auch eine längere Lebenserwartung.

    Louis Zeuschner (16) aus Cottbus: Ja, ich würde mich durchaus als sportlich bezeichnen. Zu Hause trainiere ich Bogenschießen, Luftgewehrschießen, und ich bin ein- bis zweimal in der Woche beim Street-Work-Volleyball. Das macht Spaß, und ich denke, es ist auch nicht schädlich, wenn man irgendwie aktiv ist. Das ist gut für den Körper und man hat vielleicht auch eine längere Lebenserwartung.

    ©Michael Helbig
  • Kathrin Fankhänel (51) aus Thüringen und zurzeit auf Kurzurlaub in Burg (Spreewald): Mein Leistungssport ist schon lange her. Ich war mal Leichtathletin. Trotzdem bin ich heute noch sportlich aktiv. Radfahren und Wandern gehören heute zu unserem Alltag. Und seit zwölf Jahren bin ich mit meinem Mann im Tanzsport aktiv. Auch zu Hause machen wir Radtouren von 15 bis 25 Kilometern. Allerdings nur unregelmäßig, soweit es Haus und Garten zulassen.

    Kathrin Fankhänel (51) aus Thüringen und zurzeit auf Kurzurlaub in Burg (Spreewald): Mein Leistungssport ist schon lange her. Ich war mal Leichtathletin. Trotzdem bin ich heute noch sportlich aktiv. Radfahren und Wandern gehören heute zu unserem Alltag. Und seit zwölf Jahren bin ich mit meinem Mann im Tanzsport aktiv. Auch zu Hause machen wir Radtouren von 15 bis 25 Kilometern. Allerdings nur unregelmäßig, soweit es Haus und Garten zulassen.

    ©Michael Helbig
  • Ben Hoffmann (15) aus Cottbus: Ich gehe zweimal in der Woche zum Rettungsschwimmen der DLRG in die Lagune und zum Bogenschießen bei meinem Freund Louis. Ganz selten gehe ich auch mal zum Volleyball. Da muss ich schon ganz große Lust dazu haben. Aber das Training bei den Rettungsschwimmern macht mir Spaß, auch wenn die anderthalb Stunden manchmal ganz schön anstrengend sein können. Ich mag eben das Schwimmen. Außerdem sieht es vielleicht ganz gut im Lebenslauf aus, wenn man über ein Rettungsschwimmerzeugnis verfügt und wenn man einen Ferienjob sucht oder mal Bademeister werden will.

    Ben Hoffmann (15) aus Cottbus: Ich gehe zweimal in der Woche zum Rettungsschwimmen der DLRG in die Lagune und zum Bogenschießen bei meinem Freund Louis. Ganz selten gehe ich auch mal zum Volleyball. Da muss ich schon ganz große Lust dazu haben. Aber das Training bei den Rettungsschwimmern macht mir Spaß, auch wenn die anderthalb Stunden manchmal ganz schön anstrengend sein können. Ich mag eben das Schwimmen. Außerdem sieht es vielleicht ganz gut im Lebenslauf aus, wenn man über ein Rettungsschwimmerzeugnis verfügt und wenn man einen Ferienjob sucht oder mal Bademeister werden will.

    ©Michael Helbig
  • Bernd Fankhänel (51) aus Thüringen und zurzeit auf Kurzurlaub in Burg (Spreewald): Im Urlaub sind wir noch aktiver als vielleicht zu Hause. Weil es Spaß macht und man den Akku so richtig gut aufladen kann, bevor es dann wieder an die Arbeit geht. Das Radfahren ist eine einfache Art, Land und Leute kennenzulernen, egal ob an der See, zu Hause oder hier. Wir haben heute von unserem Hotel „Zum Leineweber“ in Burg aus eine schöne Radtour nach Cottbus gemacht. Die 20 Kilometer haben wir locker geschafft. Das Wetter passt, und es sind schöne Radwege.

    Bernd Fankhänel (51) aus Thüringen und zurzeit auf Kurzurlaub in Burg (Spreewald): Im Urlaub sind wir noch aktiver als vielleicht zu Hause. Weil es Spaß macht und man den Akku so richtig gut aufladen kann, bevor es dann wieder an die Arbeit geht. Das Radfahren ist eine einfache Art, Land und Leute kennenzulernen, egal ob an der See, zu Hause oder hier. Wir haben heute von unserem Hotel „Zum Leineweber“ in Burg aus eine schöne Radtour nach Cottbus gemacht. Die 20 Kilometer haben wir locker geschafft. Das Wetter passt, und es sind schöne Radwege.

    ©Michael Helbig
  • Lisa Pohlmann (25) aus Forst: Sportlich? Jedenfalls bin ich auf dem besten Weg dorthin. Ich habe mit dem Schwimmen angefangen. Zwei bis dreimal in der Woche schwimme ich 20 bis 40 Bahnen in der Forster Schwimmhalle. Und zu Hause absolviere ich meine 15- bis 60-minütigen Workouts mit Fitnessmatte. Für die Übungen nutze ich eine App und You-Tube-Videos. Mein Freund geht regelmäßig ins Fitness-Studio und in unserer Freizeit machen wir sehr viel mit Bewegung, zum Beispiel Wandern oder im Sommer Paddeln. Nun will er mir auch Stand Up Paddling beibringen.

    Lisa Pohlmann (25) aus Forst: Sportlich? Jedenfalls bin ich auf dem besten Weg dorthin. Ich habe mit dem Schwimmen angefangen. Zwei bis dreimal in der Woche schwimme ich 20 bis 40 Bahnen in der Forster Schwimmhalle. Und zu Hause absolviere ich meine 15- bis 60-minütigen Workouts mit Fitnessmatte. Für die Übungen nutze ich eine App und You-Tube-Videos. Mein Freund geht regelmäßig ins Fitness-Studio und in unserer Freizeit machen wir sehr viel mit Bewegung, zum Beispiel Wandern oder im Sommer Paddeln. Nun will er mir auch Stand Up Paddling beibringen.

    ©Michael Helbig
  • Ludwig Jadow (72) aus Cottbus: Ich bin kein Sportler, aber auch nicht unsportlich. Oft bin ich mit dem Fahrrad unterwegs. Da können dann schon mal 40 bis 50 Kilometer zusammenkommen. Nicht jeden Tag, aber so oft es Haus, Hof, Garten und sonstige Verpflichtungen zulassen. Gern verbinde ich solche Radtouren mit ein wenig Kultur unter dem Motto „Kirchen, Klöster, Kneipen“. Das Fahrradfahren ist mir wichtig und meine bevorzugte Fortbewegungsart. Es ist für mich die beste Möglichkeit, mich fit zu halten, und es ist ein schöner Ausgleich für die Proben und Konzerte im Oratorienchor der Oberkirche, in dem ich mitsinge.

    Ludwig Jadow (72) aus Cottbus: Ich bin kein Sportler, aber auch nicht unsportlich. Oft bin ich mit dem Fahrrad unterwegs. Da können dann schon mal 40 bis 50 Kilometer zusammenkommen. Nicht jeden Tag, aber so oft es Haus, Hof, Garten und sonstige Verpflichtungen zulassen. Gern verbinde ich solche Radtouren mit ein wenig Kultur unter dem Motto „Kirchen, Klöster, Kneipen“. Das Fahrradfahren ist mir wichtig und meine bevorzugte Fortbewegungsart. Es ist für mich die beste Möglichkeit, mich fit zu halten, und es ist ein schöner Ausgleich für die Proben und Konzerte im Oratorienchor der Oberkirche, in dem ich mitsinge.

    ©Michael Helbig
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