Innerhalb von nur zehn Minuten war der Brand unter Kontrolle, nach weiteren zehn Minuten gelöscht. Das ist das Fazit von Markus Weber, dem Amtswehrführer in Burg über den Einsatz am Morgen des 21. Juni. In einem Einfamilienhaus in der Burger Waldschlösschenstraße brannte im Wohnzimmer ein Schrank, in dem technische Geräte lagen.

Bewohner wollten Brand in Burger Einfamilienhaus mithilfe von Gartenschlauch löschen

Die Bewohner hatten bereits versucht, das Feuer selbst zu löschen. „Mit einem Gartenschlauch“, wie Weber berichtet. Als die Feuerwehr eintraf, übernahm sie den Job. Nach Angaben des Amtswehrführers hat es zwar nur im Wohnzimmer gebrannt. Doch der Rauch sei durchs gesamte Haus gezogen und habe weiteren Sachschaden angerichtet. Wie hoch der tatsächlich ist, ist noch unklar. Nach Angaben der Polizei soll er bei 10 000 Euro liegen.
Zur möglichen Brandursache will sich Markus Weber allerdings nicht äußern. Das sei Sache der Brandermittler der Kriminalpolizei. Diese haben ihre Arbeit bereits aufgenommen, kurz nachdem das Feuer in dem Einfamilienhaus gelöscht war.

60 Einsatzkräfte waren bei dem Brand in Burger Einfamilienhaus vor Ort

Insgesamt elf Feuerwehrautos, drei Fahrzeuge des Rettungsdienstes und 60 Einsatzkräfte waren vor Ort. Da es sich um einen Einsatz der Kategorie „Gebäudebrand groß“ handelte, wurde der gesamte Zuständigkeitsbereich West alarmiert. „Die Zeit war günstig, alle waren zu Hause“, sagt Weber.
Neben sieben Ortsfeuerwehren des Amtes Burg halfen auch Rettungskräfte aus Cottbus und Vetschau. Nach notärztlicher Begutachtung mussten zwei Bewohner wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung ins Cottbuser Krankenhaus gebracht werden. „Kinder waren aber nicht im Haus“, sagt Weber.
Rund 80 Einsätze müssen die Feuerwehrmänner des Amtes Burg pro Jahr bestreiten. „Mal sind es zehn mehr, als zehn weniger“, berichtet der Amtswehrführer. Das Jahr 2020 sei bisher durchschnittlich. Selbst die langen Trockenperioden haben zu keiner erhöhten Einsatzzahl geführt, so Weber.