Feuerwehr in Cottbus: Großübung am neuen Bahnwerk - die Fotos des Feuerwehreinsatzes

Die Cottbuser Feuerwehr übt am Bahnwerk in Ströbitz für den Ernstfall. Das Übungsszenario umfasst das Löschen eines Baustellencontainers sowie die Rettung von Personen.
Michael Helbig- Große Feuerwehrübung am Bahnwerk Cottbus: Brand in Container wird simuliert
- Übung am Freitagnachmittag (20. Februar 2026), Alarmzeit geheim gehalten
- Zehn Fahrzeuge, 45 Kräfte; Zugang über Sachsendorfer und Friedrich-Hebbel-Straße
- Beteiligte Wehren: Sielow, Saspow, Döbbrick, Schmellwitz, Ströbitz
- Ziel: Zusammenarbeit optimieren, sieben Statisten „retten“, Dauer ca. 1,5 Stunden
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Halle 2 des hochmodernen Bahnwerks Cottbus werden schon seit rund zwei Jahren ICE-Züge instand gesetzt. In der Nähe sind zugleich jeden Tag mehrere hundert Mitarbeiter regionaler Baufirmen aktiv. Die Haupthalle, Halle 1, ist noch im Bau und soll Ende 2026 in Betrieb genommen werden.
Die Mitarbeiter der Nachunternehmer und Allianzpartner, die an dem riesigen Bauprojekt beteiligt sind, sitzen täglich außerhalb von Halle 1 in einer Baustellencontainer-Siedlung.
Genau dort, in einem Bürocontainer, ist am Freitagnachmittag (20. Februar 2026) ein Feuer ausgebrochen. Es ist ein Übungszenario für Feuerwehrleute aus Cottbus und von Wehren aus umliegenden Orten. Die Annahme: Ausgelöst hat den fiktiven Brand ein technischer Defekt. Ein Alarm wird ausgelöst.
Das ist der Beginn einer Großübung auf der Baustelle des neuen Bahnwerks in Cottbus.
So imponierend ist die Feuerwehrübung am Bahnwerk in Cottbus
Die Deutsche Bahn und die Feuerwehr des Löschzuges Nord wollen sich mit der Übung auf den Ernstfall vorbereiten und ihre Zusammenarbeit auf dem Werkgelände optimieren. An der Übung nehmen die Freiwilligen Feuerwehren aus Sielow, Saspow, Döbbrick, Schmellwitz und Ströbitz teil.
Die Cottbuser Stadtverwaltung hatte die Cottbuser bereits unter der Woche über die für diesen Freitag geplante Übung informiert. Die genaue Uhrzeit für den Alarm blieb jedoch geheim, um Neugierige davon abzuhalten, sich in der Nähe der Baustelle zu versammeln. Ziel ist es zugleich gewesen, die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten. Daher erfolgt die Alarmierung über die regulären Einsatzwege.
Noch keine Übung der Feuerwehr in der Größenordnung
Um 15.30 Uhr geht es dann los. Zehn Einsatzfahrzeuge und 45 Feuerwehreinsatzkräfte rasen in Richtung des Bahnwerks in Cottbus. Die Einsatzkräfte betreten die Baustelle durch zwei Eingänge: einen an der Sachsendorfer Straße und einen an der Friedrich-Hebbel-Straße. In dieser Größenordnung habe noch keine solche Übung auf der Baustelle des Bahnwerks stattgefunden, so eine Pressesprecherin der DB.
Das Ziel besteht darin, sich auf den Einsatz in einem ausgedehnten und zugleich relativ engen Objekt vorzubereiten und sich auf eine herausfordernde Situation einzustellen. Die Bahnmitarbeiter und die am Bau beteiligten Unternehmen werden auch für das korrekte Verhalten im Notfall sensibilisiert.
Im Übungsszenario müssen mehrere vermisste Personen gerettet und ein simulierter Atemschutznotfall bewältigt werden. Dafür haben sich acht Mitarbeiter von Nachunternehmen als Statisten zur Verfügung gestellt.
Der gesamte Einsatz endet kurz vor 17 Uhr. Wie die DB-Sprecherin mitteilt, soll im Nachgang genau geprüft werden, wo es Verbesserungsbedarf gibt. Zunächst einmal sei aber alles gut gelaufen. Weder der normale Betrieb in Halle 2 noch die Bauarbeiten in Halle 1 mussten während der Übung unterbrochen werden.












