Fernwärme in Cottbus: Tausende Haushalte ohne warmes Wasser

Für mehrere Tausend Haushalte bleibt das Wasser unter der Dusche kalt. Im Fernwärmenetz kommt es zu zwei Unterbrechungen der Warmwasserversorgung. Diese Gebiete sind betroffen. (Symbolbild)
Patrick Pleul/dpa- Warmwasser in Cottbus fällt aus – zwei 36-stündige Unterbrechungen im Fernwärmenetz.
- Betroffen sind etwa 25.000 Haushalte, vor allem in Mitte, Sachsendorf und Spremberger Vorstadt.
- Erste Unterbrechung: 30. Juni bis 2. Juli, Wasser wird ab Dienstag, 18 Uhr, kühler.
- Zweite Phase ist vom 7. Juli, 18 Uhr, bis 9. Juli, 6 Uhr geplant.
- Grund sind dringende Reparaturen der EVC; lauwarmes oder kaltes Wasser ist zu erwarten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Viele Bewohner von Cottbus müssen sich darauf einstellen, in den nächsten Tagen auf eine warme Dusche zu verzichten. Das Wasser bleibt kalt. Die Versorgung mit warmem Wasser wird eingeschränkt. Der Grund: Die Elektroenergieversorgung Cottbus (EVC), ein Tochterunternehmen der Stadtwerke, muss dringend notwendige Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz vornehmen.
Betroffen sind nach Unternehmensangaben etwa 25.000 Haushalte in der Stadt. Die Maßnahme erfolgt aus betrieblichen Gründen, teilt das Unternehmen lediglich mit. Sie sei vorsorglich zwischen die Heizperioden gelegt worden. Die letzte planmäßige Unterbrechung der Fernwärmeversorgung in diesem Umfang habe immerhin im Jahr 2012 stattgefunden.
Die Auswirkungen der anstehenden Arbeiten, die am selben Trassenabschnitt stattfinden, bekommt demnach der überwiegende Teil der mit Fernwärme versorgten Gebäudeeigentümer und Mieter im Stadtgebiet zu spüren. Vor allem in den Stadtteilen Mitte, Sachsendorf und Spremberger Vorstadt, aber auch in Madlow und Ströbitz sind insgesamt fast 200 Straßen betroffen. Neu Schmellwitz, und alle Bereiche von Neu Schnellwitz aus in Richtung TKC bleiben nach Angaben einer Unternehmenssprecherin außen vor.
Bauarbeiten an Cottbuser Fernwärmetrasse in zwei Abschnitten
Gebaut werde in zwei Abschnitten, um die Folgen für die Kunden so gering wie möglich zu halten. Angekündigt sind zwei jeweils 36-stündige Unterbrechungen der Fernwärme- und damit der Warmwasserversorgung. Der erste Termin ist vom 30. Juni bis 2. Juli angekündigt. Damit dürfte das Wasser ab Dienstag, 18 Uhr, zunehmend kühler und erst am Donnerstag, 6 Uhr, wieder wärmer werden. Die zweite Phase ist vom 7. Juli, 18 Uhr, bis 9. Juli, 6 Uhr, geplant.
Während der genannten Zeiträume stehen weder Heizwärme noch über Fernwärme erzeugtes Warmwasser zur Verfügung. Aus dem Warmwasserhahn fließt dann nur lauwarmes oder kaltes Wasser. Die Stadtwerke weisen betroffene Bewohner darauf hin, sich rechtzeitig darauf einzustellen und für die Körperpflege benötigtes Wasser mit elektrischen Geräten zu erzeugen.
Hier können Kunden der Cottbuser Stadtwerke nachfragen
„Die Arbeiten laufen mit Hochdruck und rund um die Uhr, damit die Unterbrechung so kurz wie möglich bleibt“, versichert Stadtwerke-Sprecherin Celina Albrecht. Anschließend werde die Warmwasserversorgung schrittweise wiederhergestellt. Bis die gewohnte Temperatur vollständig erreicht ist, könne es einige Stunden dauern.
Der Kundenservice der Stadtwerke ist bei Fragen unter Telefon 0355 351155 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr) erreichbar.

