LR+LR+Fernwärme in Cottbus
: So soll der Cottbuser Ostsee die Wohnungen der Stadt heizen

Das Fraunhofer-Institut hat am Heizkraftwerk Cottbus eine Teststation für eine Seewasserwärmepumpe errichtet. Die könnte große Teile von Cottbus heizen.
Von
Lisa Hör
Cottbus
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Bündnisgrüne HKW Wärmewende : Wärmewende – Bündnisgrüne Lübcke und Lagodinsky informieren sich vor Ort
 
Dr. Andrea Lübcke, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg und Bundestagsabgeordnete, sowie Dr. Sergey Lagodinsky, Mitglied des Europäischen Parlaments, informierten sich am Montag im Cottbuser Heizkraftwerk (HKW) über den Stand der Energiewende in der Stadt und besichtigten dabei gemeinsam mit Vlatko Knezevic, Geschäftsführer der Stadtwerke Cottbus GmbH die Teststation einer Großwärmepumpe. Hintergrund ist die geplante Abschaltung des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde bis zum Jahr 2028. Die Stadtwerke Cottbus haben bereits ein neues, künftig wasserstofffähiges Blockheizkraftwerk errichtet und Wärmespeicher in Betrieb genommen. Als nächster großer Schritt soll Wärme aus dem Cottbuser Ostsee über eine Seewasserwärmepumpe in die Fernwärme eingespeist werden.

Das Fraunhofer-Institut wird bald am Heizkraftwerk Cottbus eine kleine Version der künftigen Cottbuser Seewasserwärmepumpe testen. In den kommenden Jahren soll ein Teil der Wärme für Haushalte und Unternehmen in Cottbus aus dem Tagebausee kommen.

Michael Helbig