LR+LR+F60 im Tagebau Jänschwalde
: So zerlegen Schrott-Chirurgen die Abraumförderbrücke

Im Tagebau Jänschwalde ist die gesprengte Abraumförderbrücke F60 nur noch ein gigantischer Schrotthaufen. Mit chirurgischer Präzision wird er zerlegt und wiederverwertet.
Von
Kathleen Weser
Cottbus/Jänschwalde
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Restraumgestaltung ehemaliger Tagebau Jänschwalde: Blick in den zukünftigen Jänschwalder See, der nach dem Rückbau des Tagebaus Jänschwalde gemeinsam mit zwei weiteren Seen ein naturnahes Drei-Seen-Konzept bildet. Im Hintergrund liegen Überreste der im Februar gesprengten Förderbrücke F60. 
Ein Großteil der Restraumgestaltung soll bis 2030 abgeschlossen sein - die Gesamtarbeiten laufen bis in die siebziger Jahre dieses Jahrhunderts.

Der größte Schrottplatz der Lausitz: Die gesprengte Abraumförderbrücke F60 (hinten) im Tagebau Jänschwalde. Der Blick in die Grube täuscht. Die Brückenstütze (r.) ragt noch wie ein Hochhaus in den Himmel.

Frank Hammerschmidt