Energie Cottbus: Beim Aufstieg live dabei – wo Fans beim Public Viewing mitfiebern können

Die Fans von Energie Cottbus - hier beim letzten Heimspiel gegen Luckenwalde - fiebern dem Aufstieg in die 3. Liga entgegen. Ein Unentschieden gegen Hertha BSC II reicht den Lausitzer Kickern.
Firma FotostandDie Fußballer vom FC Energie Cottbus machen es spannend – erst am letzten Spieltag fällt die Entscheidung: Klappt der Aufstieg von der Regionalliga Nordost in die 3. Liga? Mehrere Tausend Fans werden am Sonntag (19. Mai 2024) mit nach Berlin zum Spiel gegen Hertha BSC II fahren. Doch auch in Cottbus kann mitgefiebert werden, am besten in Gemeinschaft. Wo es Public Viewing gibt.
Energie Cottbus: Viele Fans in Berlin – hier gibt es Public Viewing
„Wir sind auf viele Hundert Gäste eingestellt“, kündigt Frank Kuban, Betreiber der Strandpromenade direkt in der Innenstadt von Cottbus gegenüber vom Blechen-Carré, an. Auch er selbst hofft auf den Aufstieg. „Weil man weiß, wie wichtig das für die Region ist“, sagt er. Gern erinnert er sich noch an die Zeit, in der Cottbus in der Bundesliga mitmischte und selbst Größen wie den FC Bayern im heimischen Stadion besiegte. Das liegt allerdings auch schon 15 Jahre zurück.
Die Fan-Kneipe „Die rote Karte“ direkt am Stadion hat am entscheidenden Tag nicht geöffnet. Das Geschäft lohne sich nur bei Heimspielen, wie Gastwirt Steffen Schneider einräumt. Auch im Leag Energie Stadion gibt es kein Public Viewing. „Wir fahren alle nach Berlin“, sagt Energie-Sprecher Stefan Scharfenberg-Hecht. Dort spiele am Wochenende die Musik. Mit 8.000 bis 9.000 mitreisenden Fans werde gerechnet.
Public Viewing in Cottbus: Wirtshaus reagiert auf Nachfrage
Für den Aufstieg in die 3. Liga reicht den Energie-Spielern ein Unentschieden gegen Hertha BSC II. Selbst wenn die Cottbuser verlieren, stehen die Chancen gut, sofern der Greifswalder FC nicht gewinnt. Doch darauf setzen die Lausitzer nicht. „Wir wollen gewinnen“, stellt Stefan Scharfenberg-Hecht klar. Allerdings sei die Nachwuchsmannschaft von Hertha BSC mit guten Kickern und keinerlei Druck kein einfacher Gegner. „Grundsätzlich ist jedes Spiel in der Liga schwer“, sagt er.
Im Wirtshaus „Brau und Bistro“ auf dem Altmarkt in Cottbus läuft das Spiel – Anpfiff ist um 13 Uhr – auf normalen Fernsehgeräten im Gastraum. Bereits am vergangenen Wochenende sei die Nachfrage groß gewesen. Da hatte Energie Cottbus die Chance auf den vorzeitigen Aufstieg mit dem 3:3-Remis gegen FSV Luckenwalde verpasst. Für diesen Sonntag (19. Mai 2024) gibt es in der Gaststätte schon die ersten Sitzplatz-Reservierungen.
Auf der Großleinwand mitfiebern können Fans auch in der Freizeit-Oase am Amtsteich in Cottbus. Übertragen werden soll das Spiel auf den drei Bildschirmen im Lokal. Zusätzlich soll eine Leinwand aufgestellt werden – diesmal auch auf der Terrasse. Der Fußball steht auch im Prima-Wetter am Bunten Bahnhof im Mittelpunkt. Eingeladen ist die ganze Familie.
In den Stadtteilen Schmellwitz und Sachsendorf gibt es kein öffentliches Public Viewing für das Energie-Aufstiegsspiel. „Für die Fußball-EM im Sommer haben wird das aber geplant“, kündigt Sven Feldner, Stadtteilmanager in Sachsendorf. Dann soll sich übrigens auch die Brache in der Stadtpromenade in eine Public-Viewing-Zone verwandeln, so Frank Kuban.


