Die Pläne für die Nachnutzung des ehemaligen Flugplatzes Drewitz liegen öffentlich aus. In den Vorentwurf zum Bebauungsplan „Industrie- und Gewerbepark Jänschwalde“ können Bürger noch bis zum 4. August blicken und Einwände oder Hinweise geben. Geht alles nach Plan der neuen Eigentümer der Tassima AG, könnten auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Drewitz bald Busse auf leistungsfähige Elektroantriebe umgerüstet werden.

Drewitz

Produktionshallen und Bürogebäude sollen in Drewitz entstehen

Das bisherige Planungskonzept sieht den Bau von Produktionshallen, zum Beispiel zur Umrüstung von Nutzfahrzeugen auf Elektroantrieb sowie zur Herstellung von modernen Batterien, vor. Außerdem sollen maximal viergeschossige Büro- und Verwaltungsgebäude errichtet werden, die auch zur Forschung und Entwicklung von Elektromobilität genutzt werden können.
Abschied vom Flugplatz Drewitz

Flieger-Abschied Abschied vom Flugplatz Drewitz

Der ausgelegte Vorentwurf ist bereits am 4. Juni von der Gemeindevertretung der Gemeinde Jänschwalde beschlossen worden. Noch bis zum 4. August liegt nun der Planentwurf im Bauamt des Amtes Peitz täglich ab 8 Uhr aus. „Aufgrund von eingeschränkten Sprechzeiten während der Corona-Pandemie wird um eine telefonische Anmeldung unter der Nummer 035601-38164 gebeten“, heißt es auf der Internetseite des Amtes.

Im Januar ist der Flugbetrieb eingestellt worden

Die Flugbetriebsgenehmigung für das etwa 200 Hektar große Gebiet des Flugplatzes ist Ende Januar ausgelaufen. Flieger verabschiedeten sich zu Beginn des Jahres in einer symbolischen Trauerfeier von dem Flugplatz, der Ende der 1930er-Jahre den Betrieb aufgenommen hatte.