Eiswinter im Spreewald
: Das Eis im Spreewald bleibt vielerorts tückisch

Trotz anhaltend tiefer Temperaturen bleibt es riskant zugefrorene Eisflächen zu betreten. Dennoch zieht die weiße Pracht viele Menschen in die Natur. Aber es gilt: Abstand halten und immer auf Nummer sicher zugehen.
Von
Jan Siegel
Lübbenau/Raddusch
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Lea und Elissa Müller zeigen mit Unterstützung ihres Vaters Steffen Müller, wie es wohl vor 100 Jahren auf dem Eis zugegangen sein muss. Oma Müller hat dazu tief in die Trachtentruhe gegriffen und ihre Enkelinnen eingekleidet.

Peter Becker

Inzwischen ist es eine Seltenheit geworden, dass der Spreewald unter tiefen Frost liegt. In diesem Jahr allerdings sind einige Fließe inzwischen wieder einmal zugefroren. Aber es ist extreme Vorsicht geboten. Wer nicht ortskundig ist, sollte sich vor dem Betreten der Gewässer unbedingt hüten. Eine amtliche Freigabe für die Gewässer gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind die Strömungs– und Temperaturverhältnisse in den einzelnen Fließen.

In der Spreewaldgemeinde Burg sind nur wenige Fließe zu gefroren. In Lübbenau war es im Hafen bereits am Sonnabend proppenvoll berichten unsere Berichterstatter.

Die besten Eisverhältnisse gibt es wohl in Raddusch: vom Hafen bis zu den Radduscher Kaupen — eine Strecke von etwa zwei Kilometern Länge. Dort ist das Wasser nach Angaben von Ortskundigen nur knietief und inzwischen tief gefroren. Spreewald–Fotograf hat am Sonnabend versucht, eine historische Szene nachzustellen, wie es früher wohl im richtigen Spreewald–Winter gewesen sein mag.