LR+LR+Decarbon Days 2026
: Zeigen Cottbus und die Lausitz Europa den Weg aus der Kohle?

Die Decarbon Days in Cottbus sollen zeigen, wie der Kohleausstieg erfolgreich funktionieren kann. Trotz großer Erfolge gibt es aber auch in der Lausitz dabei tückische Probleme.
Von
Jan Siegel
Cottbus
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Der Großräschener See mit seinem Hafen am frühen Morgen kurz nach dem Sonnenaufgang (Luftaufnahme mit einer Drohne). Nach Auskunft der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) soll ab Pfingsten der Großräschener See für eine definierte Anzahl von Booten und Wasserfahrzeugen für die Saison 2024 frei gegeben werden. Der für eine Zwischennutzung notwendige Mindestwasserstand im Bergbaufolgesee wurde zum Beginn der Saison erreicht. Der Hafen Großräschen wurde bereits im Jahr 2019 eröffnet. Mit der Futung des ehemaligen Braunkohletagebaus wurde im Jahr 2007 begonnen. Für 2026 wird angestrebt, dass die Restlochkette - mit dem Sedlitzer See, dem Geierswalder See und dem Partwitzer See - zusammen mit dem Großräschener See in die dauerhafte Nutzung gehen könnte.

Großräschen in der Lausitz war einst Bergarbeiterstadt am Rand des Braunkohletagebaus Meuro. Heute ist es eine Seestadt mit geradezu mediteranem Flair. Mit der Futung des ehemaligen Braunkohletagebaus war im Jahr 2007 begonnen worden. Die Landschaftsumgestaltung ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Decarbonisierung der Lausitz.

Patrick Pleul/dpa