Cottbusverkehr: Arbeiten für Wasserstoff-Tankstelle auf Betriebshof beginnen

Die Bagger sind auf dem Betriebsgelände von Cottbusverkehr schon im Einsatz, um die Bauarbeiten für die Wasserstoff-Tankstelle vorzubereiten.
Sven Sanders- Bau der Wasserstoff-Tankstelle auf dem Cottbusverkehr-Betriebshof hat begonnen.
- Fertigstellung für das erste Quartal 2026 geplant, Kosten über 10 Mio. Euro.
- Wasserstoff wird vor Ort mit grünem Strom der Leag erzeugt.
- Cottbusverkehr hat 11 Wasserstoff-Busse, Spree-Neiße 35; mobile Lösung bis Inbetriebnahme.
- Zweite Tankstelle in Forst (Spree-Neiße) geplant, private Investoren sollen Betrieb übernehmen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gute Nachrichten von Cottbusverkehr: Die Bagger sind angerollt, um die Arbeit für die neue Wasserstoff-Tankstelle auf dem Betriebsgelände in Schmellwitz aufzunehmen. Die ersten Wasserstoff-Busse stehen schon bereit. Was allerdings noch fehlt, ist der Wasserstoff.
Für Verzögerungen beim Bau der Wasserstoff-Tankstelle hat eine geänderte EU-Verordnung gesorgt. Die Betankungsgeschwindigkeit an den Zapfsäulen soll verdoppelt werden, die dadurch entstehende Wärme muss durch eine ausgeweitete Kühlung der Anlage kompensiert werden. Das hat Auswirkungen auf die Aggregate. „Das ist eine sehr alte Geschichte und diesbezüglich wurde schon alles angepasst“, sagt Cottbusverkehr-Sprecher Sven Sanders.
Das Unternehmen hält an seinem Zeitplan fest. Demnach soll die Wasserstoff-Tankstelle, die in Modulbauweise errichtet wird, im ersten Quartal 2026 in Betrieb gehen. Der Wasserstoff soll direkt vor Ort mit regionalem, grünen Strom erzeugt werden. Der Partner für den Betrieb des Elektrolyseurs ist die Leag. Wie viel die H2-Tankstelle insgesamt kosten wird, ist bis heute nicht ganz klar. Wie aus einem Investitionsplan von Cottbusverkehr aus dem Jahr 2022 hervorgeht, sollte die H2-Tankstelle inklusive der Infrastruktur damals 5,46 Millionen Euro kosten. Dazu gab es laut dem Plan eine Förderung von 4,739 Millionen Euro. Der Eigenanteil hätte demnach 175.000 Euro betragen. Inzwischen aber tauchen auch Schätzungen zu den Gesamtkosten von insgesamt mehr als zehn Millionen Euro auf.
So viele Wasserstoff-Busse hat Cottbusverkehr gekauft
„Die Gesamtkosten können erst nach Realisierung der Baumaßnahme konkret benannt werden“, sagt Sven Sanders. Voraussetzung für den Baubeginn sei die Abstimmung und Zusage durch die ILB. Die Zeit bis zum Start der Wasserstoff-Produktion direkt vor Ort soll durch eine mobile Lösung überbrückt werden. Doch auch die lässt aktuell noch immer auf sich warten.
Das städtische Unternehmen Cottbusverkehr hat elf Wasserstoff-Busse gekauft, der Landkreis Spree-Neiße 35 Fahrzeuge. Geplant ist eine Wasserstoff-Tankstelle auch in Forst (Spree-Neiße). Im Rahmen eines Vergabeverfahrens sollen private Investoren mit dem Betrieb der Tankstelle und der Wasserstoff-Versorgung beauftragt werden.

