LR+LR+Cottbuser Ostsee
: Wasser für die Spree ‒ ist das der Durchbruch für den Speicher-Plan?

Seit Jahren wird darum gerungen, die neuen Lausitzer Seen auch dafür zu nutzen, den Wassermangel im Klimawandel in den Griff zu bekommen. Wie geht das mit dem Cottbuser Ostsee weiter?
Von
Kathleen Weser
Cottbus
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Der Cottbuser Ostsee entsteht: 11.04.2024, Brandenburg, Cottbus: Tobias Schick (SPD), Oberbürgermeister von Cottbus, steht während einer Pressereise auf einem Aussichtsturm vor dem Cottbuser Ostsee. Am selben Tag fand eine Pressereise der Stadt Cottbus unter dem Motto «Vorsprung Ost am Beispiel Cottbus - Wie eine Stadt sich wandelt» statt. Eine Station der Pressereise war der entstehende Cottbuser Ostsee. Der See, mit 19 Quadratkilometern, soll einmal das größte künstliche Gewässer Deutschlands werden. Am ehemaligen Tagebau Cottbus-Nord wurde Mitte April 2019 mit der Flutung begonnen. Das Energieunternehmen Lausitz Energie Bergbau AG (Leag) lässt für die Flutung Wasser von der Spree über den Hammergraben in das Tagebauloch fließen. Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Cottbuser Ostsee. Mit 19 Quadratkilometern Fläche wird er das größte künstliche Gewässer Deutschlands. Um die Spree bei Niedrigwasser zu stützen und den Spreewald vor trockenen Fließen zu bewahren, wäre der See als Wasserspeicher flott zu machen. Kommt das Land Brandenburg endlich zu Potte?

Patrick Pleul/dpa