Cottbuser Ostsee
: Historischer Tag – der größte neue See in Deutschland ist voll

Der Cottbuser Ostsee hat fünf Jahre nach Beginn der Flutung seinen Zielwasserstand erreicht. Das ist seine Geschichte in beeindruckenden Bildern.
Von
Peggy Kompalla
Cottbus
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Cot Ostsee Zielwasserstand : Cottbuser Ostsee hat Zielwasserstand erreicht
Rund Fünfeinhalb Jahre nach dem Flutungsbeginn hat der Cottbuser Ostsee erstmals seinen Zielwasserstand von +62,5 m NHN erreicht. Damit setzt die LEAG vorerst die Flutung des Ostsees mit Spreewasser aus. Rund 170 Millionen Kubikmeter Spreewasser sind in insgesamt zehn Flutungsphasen bisher in den Ostsee geflossen.

Jeder will den historischen Moment festhalten: Der Einlauf für den Cottbuser Ostsee wird am 23. Dezember 2024 geschlossen. Die Flutung von Deutschlands größtem künstlichen Gewässer ist damit nach fünfeinhalb Jahren abgeschlossen.

Michael Helbig
  • Der Cottbuser Ostsee hat nach fünf Jahren Flutung seinen Zielwasserstand erreicht.
  • Es ist Deutschlands größtes künstliches Gewässer mit 62,5 Metern über Normalnull.
  • Der ehemalige Tagebau Cottbus-Nord wurde in fünf Jahren gefüllt, wie geplant.
  • Der See füllt eine alte Wunde des Kohleabbaus, der 34 Jahre lang Kohle lieferte.
  • Die Flutung traf auf Herausforderungen wie Dürren und Uferabbrüche.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Erstmals zeigt der Cottbuser Ostsee seine wahren Ausmaße Anfang des Jahres 2024, als das Wasser die Innenkippe überflutet. Jetzt hat er seinen Zielwasserstand von 62,5 Metern über Normalnull erreicht und ist damit ganz offiziell Deutschlands größtes künstliches Gewässer. In der Rekordzeit von fünfeinhalb Jahren wird der einstige Tagebau Cottbus-Nord gefüllt. Genau wie vorhergesagt. Doch lange Zeit ist das gar nicht so klar.

Die riesige Wasserfläche verschließt eine alte Wunde. Unter ihr erstreckt sich der einstige Tagebau Cottbus-Nord. 34 Jahre lang liefert er Kohle für das benachbarte Kraftwerk Jänschwalde. Dafür müssen gut 900 Menschen ihre alte Heimat aufgeben – Groß und Klein Lieskow, Lakoma und Tranitz verschwinden von der Landkarte. Dissenchen, Merzdorf und Schlichow verlieren Teile ihre Ortschaften. Heute sind sie Ostseedörfer.

Tagebau Cottbus-Nord: Gegen Mittag fuhr am 8. April 1981 der erste Kohlezug aus dem Tagebau Cottbus-Nord in Richtung Kraftwerk Jänschwalde.

Am 8. April 1981 fährt der erste Kohlezug aus dem Tagebau Cottbus-Nord zum Kraftwerk Jänschwalde.

Jürgen Kaffka

Die Braunkohle liegt in etwa 45 Metern Tiefe. Das horizontal gelagerte Lausitzer Flöz ist hier bis zu elf Meter mächtig. Der Tagebau Cottbus-Nord liefert von 1981 bis 2015 rund 220 Millionen Tonnen Kohle für Strom und Briketts zum Heizen.

Die verschuldete Gemeinde Teichland will am Cottbuser Ostsee einen Seehafen errichten – wo 2008 noch Kohle gefördert wurde. Der Hafen soll über den Verkauf von Gemeinde-Eigentum mitfinanziert werden.

Luftbild Tagebau Cottbus Nord, aufgenommen am 27.04.2008. Kohleförderung, Braunkohle, Cottbuser Ostsee, Rekultivierung, Bärenbrücker Höhe, Gemeinde Teichland (OT Neuendorf)

Die Aufnahme aus dem Jahr 2008 zeigt die Förderbrücke im Tagebau Cottbus-Nord fast genau an der Stelle, an der sich heute der Sportboothafen Teichland befindet. Im Hintergrund steht das Kraftwerk Jänschwalde.

Mario Behnke

Der 23. Dezember 2015 ist ein emotionaler Tag für viele Kohlekumpel. Zu dem Zeitpunkt fährt der letzte Kohlezug aus dem Tagebau Cottbus-Nord. Für die Mitarbeiter des Energieunternehmens bedeutet das eine Zeitenwende. Sie werden in den nächsten Jahren zu Landschaftsgestaltern.

Malte Helm: Malte Helm fuhr am 23. Dezember 2015 den letzten Kohlezug aus dem Tagebau Cottbus-Nord.

Malte Helm fährt am 23. Dezember 2015 den letzten Kohlezug aus dem Tagebau Cottbus-Nord.

Sebastian Kahnert

Um mit der Arbeit überhaupt beginnen zu können, müssen die alten Maschinen-Giganten verschwinden. Die Förderbrücke und die Abraumbagger werden zum Großteil verschrottet. Die komplette Tagesbauinfrastruktur wird zurückgebaut. Dazu gehören auch die rund zehn Kilometer Gleise – inklusive Stellwerk und Bahnhof.

Tagebau Cottbus-Nord: Die Abraumförderbrücke im stillgelegten Tagebau Cottbus-Nord ist gesprengt worden. Um den Riesen zu Fall zu bringen, seien 24 Kilogramm Sprengstoff an 150 Stellen eingesetzt worden, teilte eine Vattenfall-Sprecherin mit. Nun müssten 2200 Tonnen Stahl zerkleinert und abtransportiert werden. Die F34 war 32 Jahre lang im Einsatz. Sie war die letzte ihrer Art. Ab Winter 2018/2019 bis 2024 soll Spreewasser in die Grube geleitet werden. Dort entsteht Brandenburgs größter künstlicher See, der Cottbuser Ostsee.

Nur noch ein Haufen Stahlschrott: Um die Abraumförderbrücke zu Fall zu bringen, werden 24 Kilogramm Sprengstoff an 150 Stellen eingesetzt. Die F34 war 32 Jahre lang im Einsatz.

Patrick Pleul/dpa

Das Seebecken wird aus dem Kippenrelief des einstigen Tagebaus geformt. Dafür sind umfangreiche Erdbauarbeiten erforderlich. 20 Millionen Kubikmeter Kippenboden müssen bewegt werden. Dafür tritt eine ganze Armada von schweren Kippern an. Sie schichten die Erdmassen um, damit später Boote auf dem Ostsee fahren können. Die Mindesttiefe beträgt nur zwei Meter. Kritiker bemängeln das immer wieder. Sie befürchten, dass der flache Cottbuser Ostsee im Sommer besonders viel Wasser verdunsten werde. Zu viel.

Luftaufnahmen Herbst 2017 : Luftaufnahmen Herbst 2017
Cottbuser Ostsee

Riesige Kipper fahren den Abraum der Kippe zur Bärenbrücker Bucht, um dort die einstige Ausfahrt für den Kohlezug zu verschließen.

Michael Helbig

Parallel dazu werden die Ufer abgesichert. Dafür werden die Böschungen im Süden, Westen und Norden profiliert und abgeflacht. Das Ostufer und seine vorgelagerten Inseln sind aufgeschüttete Areale. Sie müssen stabilisiert werden. Dabei kommt spezielle Technik zur Rütteldruck- und Fallgewichtsverdichtung zum Einsatz. Dabei wird der Untergrund bis in eine Tiefe von maximal 50 Metern verdichtet. Auf diese Weise entsteht ein rund 16 Kilometer langer und etwa 120 Meter breiter unterirdischer Damm mit fester Bodenstruktur. Er soll dem Ufer dauerhaft Standsicherheit verleihen. Und trotzdem wird es Probleme geben.

Luftaufnahmen Herbst 2017 : Luftaufnahmen Herbst 2017
Cottbuser Ostsee

Die Wasserrampe für den Cottbuser Ostsee wird vorbereitet: Der Einlauf bei Lakoma wird im April 2019 geöffnet.

Michael Helbig

Nachdem das Energieunternehmen Leag den Einlauf bei Lakoma im Oktober 2018 fertiggestellt hat, muss die eingehende Funktionsprobe des Bauwerks wegen des niedrigen Pegels der Spree verschoben werden. Ein schlechtes Omen.

Derweil schlägt die Stadt ihre erste große Baustelle am See auf. Seit dem Sommer 2018 wird an der  820 Meter langen Kaimauer gebaut. Die Spundwand mit aufgesetzten Stahlbetonkopfbalken sichert das künftige Ufer des Stadthafens. Der Bau kostet gut sieben Millionen Euro. 80 Prozent davon werden von Land und Bund finanziert.

Die 820 Meter lange Kaimauer für den künftigen Cottbuser Stadthafen ist fertig. Allerdings darf sie während der Flutung des Ostsees aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden. Sie befindet sich wie das gesamte Ufer hinter einem Absperrzaun. ⇥

Neue Kaimauer für künftigen Stadthafen ..Ein weiterer Bestandteil des zukünftigen Stadthafens am Cottbuser Ostsee ist abgeschlossen und kann im Rahmen des 14. Ostseefestes am Sonntag, 25. August 2019, der Öffentlichkeit präsentiert werden..Die Ufersicherung des zukünftigen Stadthafens in Form einer Spundwand mit aufgesetztem Stahlbetonkopfbalken wurde mit einer Gesamtlänge von insgesamt 820 Metern termingerecht fertiggestellt wurde. Die Umsetzung der Baumaßnahme betrug 13 Monate..Die Bau- und Planungskosten beliefen sich auf rund 7 Millionen Euro und wurden zu 80 Prozent durch Zuwendungen aus Landesmitteln des § 4 des Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg GL 4 gefördert. 20 Prozent stammen aus Eigenmitteln der Stadt Cottbus/Chóśebuz..Als Restleistungen verbleiben noch Ersatzpflanzungen und Ausgleichsmaßnahmen aus dem Landschaftspflegerischem Begleitplan. Ziel ist es, diese bis zum 3. Quartal 2020 umzusetzen.

Der Bau der Kaimauer für den Cottbuser Stadthafen dauert 13 Monate.

Michael Helbig

Der Cottbuser Ostsee wird zu 80 Prozent mit Wasser aus der Spree gefüllt, der Rest ist aufsteigendes Grundwasser. Im April 2019 wird der Einlauf bei Lakoma zum ersten Mal geöffnet, nur um wenige Tage später schon wieder geschlossen zu werden. Die Spree führt nicht ausreichend Wasser, um es mit dem künstlichen See zu teilen. Der Start der Flutung fällt in eine mehrjährige Dürrephase. Deshalb gibt es nur in den niederschlagsreicheren Wintermonaten das erforderliche Frischwasser, in den Sommern pausiert die Flutung. Genau das wird zum Problem.

Der Abbruch an der Kaimauer ist vollständig mit Wasserbausteinen verfüllt worden.

Luftaufnahme vom 11. Mai 2023
Cottbuser Ostsee

Kaimauer Nähe Aussichtsturm Merzdorf, Stadthafen

Der Abbruch an der Kaimauer ist vollständig mit Wasserbausteinen verfüllt worden. Hier eine Luftaufnahme vom 11. Mai 2023 am Cottbuser Ostsee.

Michael Helbig

Im Jahr 2022 gerät am südlichen Ende der 820 Meter langen Kaimauer ein Uferabschnitt über mehrere Meter ins Rutschen. Lockere Sande im Untergrund waren zuvor in Bewegung geraten und haben ein Loch direkt vor der Spundwand verursacht. Deshalb wird die Standsicherheit der Kaimauer für den Stadthafen lange Zeit infrage gestellt. Es werden aufwendige Bodenuntersuchungen angestellt und das Loch schließlich nach einem ersten Fehlversuch verfüllt. Die Kosten muss voraussichtlich die Stadt Cottbus selbst übernehmen. Nach früheren Angaben belaufen sie sich auf 725.000 Euro. Die zusätzlichen Bohrungen sind in dieser Rechnung jedoch nicht enthalten.

Die Luftaufnahme des Cottbuser Ostsees stammt aus dem Jahr 2020. Das Kraftwerk Jänschwalde im Hintergrund wurde einst mit der Kohle aus ehemaligen dem Tagebau Cottbus-Nord versorgt, der sich bis Mitte der 2020er-Jahre in Deutschlands größten künstlichen See verwandeln soll.

Cottbuser Ostsee, Einlaufbauwerk Lakoma

Luftaufnahme September 2020

Das Foto zeigt den Cottbuser Ostsee im Jahr 2020. Lange Zeit bietet der einstige Tagebau diesen Anblick. Nur die Randschläuche sind gefüllt.

Michael Helbig

Während die Zweifel am Projekt wachsen, haben Wind und Wellen mit dem Ufer leichtes Spiel. Die Böschungen bieten durch den stagnierenden Wasserspiegel große Angriffsflächen. So kommt es zu zahlreichen Abbrüchen entlang der gesamten Uferlinie. Besonders groß ist der Schreck, als im Frühjahr 2022 das Ufer bei Schlichow wegrutscht. Auf einer Länge von mehr als 500 Metern erstrecken sich die gewaltigen Abbrüche. Daraufhin wird der als Ausflugsziel beliebte Damm eilig gesperrt. Im Sommer 2024 rückt schließlich schweres Gerät an. Die Sanierung zieht sich noch bis ins Jahr 2025. Das Landesbergamt empfiehlt daher dringend, für die Entwicklung des Sees rund um das Ufer einen Streifen zwischen 50 und 75 Metern frei von Bebauungen zu lassen.

Das Foto vom März 2022 zeigt die Abbrüche hinter dem Schlichower Damm.

Luftaufnahme vom 23.03.2022
In Schlichow am Damm (Lärmschutzwand) hat es an der See-Böschung Abbrüche gegeben.  Deswegen wird der Damm Ende der Woche  voraussichtlich gesperrt.

Wie eine zerklüftete Küstenlandschaft sieht das Ufer des Cottbuser Ostsees nach den Uferabbrüchen bei Schlichow aus.

Michael Helbig

Es gibt aber auch Grund zum Feiern. Im Dezember 2022 wird der Sportboothafen Teichland fertig. Die kleine Gemeinde legt ordentlich vor. In nur elf Monaten wird das Hafenbecken aus dem Ufer geformt. Eine vorgelagerte Insel schützt künftig die 100 Sportboote im Hafen. Mehr als neun Millionen Euro gibt Teichland selbst für den Seehafen aus – 7,2 Millionen kommen vom Land Brandenburg.

Cottbuser Ostsee: Diese Luftaufnahme zeigt den neuen Seehafen Teichland. Dort sollen einmal gut 100 Sportboote liegen.

Luftaufnahme vom 29. Oktober 2022
Der Sportboothafen  am südlichen Rand des Ortsteils Neuendorf der Gemeinde Teichland am Cottbuser Ostsee mit einer künftigen Wasserfläche von rund 16 000 Quadratmetern und 100 Liegeplätzen für Sportboote ist fast fertiggestellt. Voraussichtlich am30. November soll er feierlich eingeweiht werden.

Bei seiner Einweihung im Dezember 2022 liegt der Sportboothafen Teichland noch auf dem Trockenen.

Michael Helbig

Das Energieunternehmen Leag beginnt im Sommer 2024 mit der Montage von Deutschlands größtem schwimmenden Solarfeld auf dem Cottbuser Ostsee. Nach vier Monaten Bauzeit bringt es die Anlage auf eine stattliche Fläche von 16 Hektar und bedeckt damit auf dem größten künstlich geschaffenen See in Deutschland nicht einmal ein Prozent der Wasserfläche. Dann die Hiobsbotschaft: Nur zwei Monate nach Fertigstellung werden Teile der Anlage durch beschädigt – vermutlich durch hohen Wellengang.

Floating-PV-Anlage auf dem Cottbuser Ostsee: 05.09.2024, Brandenburg, Cottbus: Auf dem Cottbuser Ostsee, einem gefluteten ehemaligen Braunkohletagebau, wird derzeitig eine große Floating-PV-Anlage der LEAG Lausitz Energie Bergbau AG errichtet (Luftaufnahme mit einer Drohne). Am Ostufer des Cottbuser Ostsees finden seit einigen Wochen die Montagearbeiten der LEAG und der Projektentwickler EP New Energies für die nach eigenen Angaben größte schwimmende Solaranlage in Deutschland statt. Die 29 MegaWatt (MW) Anlage auf dem Bergbaufolgesee soll im Winter 2024/2025 in Betrieb gehen. Mit dem so gewonnen Strom kann in etwa der Jahresverbrauch von 8250 Haushalten gedeckt werden. Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Deutschlands größte schwimmende Solaranlage liegt auf dem Cottbuser Ostsee. Das Bild zeigt die Montage im Sommer 2024.

Patrick Pleul/dpa

Nach den Dürrejahren mit relativ mäßigem Zufluss für den Ostsee, kommt die ungewöhnlich feuchte Wintersaison 2023/24. Der Wasserspiegel steigt innerhalb weniger Monate um gut drei Meter. Im Februar 2024 wird die Innenkippe zum ersten Mal überspült. Der Cottbuser Ostsee zeigt zum ersten Mal seine wahre Größe. Dann gibt es erstmals sogar im Hochsommer kräftig Wassernachschub. Das Hochwasser in Sachsen und Tschechien bringt einen unerwarteten Schwall. Gleichzeitig profitiert der Ostsee von der geplanten Absenkung des Wasserspeichers Lohsa II für eine Sanierung. Ende November 2024 knackt der See die Marke von 62 Metern.

Seit Februar 2024 ist die Innenkippe komplett überspült und der Cottbuser Ostsee zeigt erstmals seine künftigen Ausmaße.

Luftaufnahme vom 18. Februar 2024
Der Cottbuser Ostsee verfügt jetzt als Ergebnis der Flutung der vergangenen Wochen über eine komplette Wasserfläche. 

Neuendorf, Lakoma, Willmersdorf, Merzdorf

Seit Februar 2024 ist die Innenkippe komplett überflutet. Der Cottbuser Ostsee zeigt zum ersten Mal seine wahre Größe.

Michael Helbig

Einen Monat später erreicht der Cottbuser Ostsee schließlich seinen Zielwasserstand. Es ist der 23. Dezember 2024. Auf den Tag genau neun Jahre, nachdem der letzte Kohlezug aus dem Tagebau Cottbus-Nord ausgefahren ist.