
Cottbus: Blutkonserven des DRK werden knapp
Cottbus(red/pk) Die Hitzewelle führt zu einer angespannten Lage bei der Blutversorgung in Brandenburg. Darauf weist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hin. Demnach ist der Vorrat an Blutpräparaten nahezu aufgebraucht. Neben dem Start der Sommerferien ließen vor allem die anhaltend hohen Temperaturen die Spenderzahlen massiv einbrechen. Dabei seien auch bei Hitze Blutspenden unbedenklich, so das DRK. Die Spender sollten lediglich darauf achten, vor und nach der Blutabgabe genug zu trinken. Außerdem sollten längere Aufenthalte in der Sonne und körperliche Anstrengung direkt nach einer Blutspende vermieden werden. Zudem stelle bei jedem Spendetermin ein Arzt die Spendefähigkeit der Personen bei einem vertraulichen Gespräch fest. Der DRK–Blutspendedienst Nord–Ost benötigt nach eigenen Angaben in Berlin und Brandenburg an jedem Werktag rund 650 Blutspenden, in seinem gesamten Versorgungsgebiet seien es täglich 1750, um den Bedarf der Kliniken zu decken. Das Institut für Transfusionsmedizin in Cottbus an der Thiemstraße ist Montag und Mittwoch von 15 bis 19 Uhr und Freitag von 7 bis 10 Uhr für Blutspenden geöffnet.