Das Carl-Thiem-Klinikum CTK in Cottbus wird mit einer steigenden Zahl von Verdachtsfällen konfrontiert und muss inzwischen mehr als die ursprünglich angedachten einhundert Tests pro Tag bearbeiten. Nach Auskunft der Stadt Cottbus wurden inzwischen aber sowohl das private Labor Mydlak als auch Berliner Labore genutzt, um alle notwendigen Tests durchführen zu können.

Telefonische Abklärung mit dem CTK

Allerdings müssen Hausärzte ab sofort telefonisch mit dem CTK abklären, ob es sich bei Patienten tatsächlich um begründete Verdachtsfälle handelt. Erst nach dieser Anmeldung und der Zusage einer Testung durch das CTK können Patienten mit einem Überweisungsschein und einem ausgefüllten Fragebogen (Fragen zu Kontakten mit Infizierten oder der Rückkehr aus einem Risikogebiet) zum Testzelt am Klinikum gehen und dort Proben entnehmen lassen.

Bei Einsätzen vor Ort könne auch der Rettungsdienst Abstriche nehmen, so die Auskunft der Stadt.

Sollten Menschen sich wegen ihrer Erkältungssymptome Sorgen machen, aber vom Gesundheitsamt oder ihrem Hausarzt nicht zu einem Test überwiesen werden, lautet der Rat der Behörden: Die Menschen sollen zu Hause bleiben. Nicht jeder Schnupfen müsse getestet werden.