: Wie sich die Cottbuser Zivilgesellschaft im Pandemie-Zorn zurückmeldet
Die Corona-Gegner in Cottbus sind laut und sichtbar, die Zivilgesellschaft ist es bisher weniger. Der Cottbuser Aufbruch und andere Partner wollen das nun ändern – aber nicht mit einem lauten Gegenentwurf zu den Demos, sondern mit konstruktiven Angeboten für Ungeimpfte.
Mehrere Gedenken an Corona-Tote hat es bereits gegeben auf dem Altmarkt in Cottbus. Nun hat der Cottbuser Aufbruch mit Partnern eine ganze Aktionswoche organisiert.
Michael Helbig
Der angemeldeten Protestkundgebung gegen die Maßnahmen der Corona-Eindämmungsverordnung auf dem Cottbuser Altmarkt folgt ein anschließender Spaziergang durch die Cottbuser Innenstadt. Am Spremberger Turm stoppt die Polizei den Demonstrationszug wegen massiver Verstöße gegen die Abstandsregel und die Maskenpflicht erstmals. In der Franz-Mehring-Straße wird er wenig später aufgelöst.
Michael Helbig
Am Spremberger Turm stoppt die Polizei den Demonstrationszug, läss ihn dann doch über die Franz-Mehring-Straße weiter ziehen. Dort wird er zwangsweise wegen massiver Verstäße gegen die Corona-Eindämmungsverordnung aufgelöst.
Michael Helbig
Hinter dem Transparent mit der Aufschrift „Cottbus steht zusammen“ versammelt sich tatsächlich nur eine Minderheit der Cottbuser. Die meisten Bürger akzeptieren die Corona-Schutzregeln und bleiben daheim.