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: Lausitzer Gastronomie steckt trotz Gästeansturms in tiefer Krise

Lausitzer Hotels und Gaststätten sind in der Coronakrise dramatisch von Fachkräften verlassen worden. In Cottbus haben 200 Köche, Servicekräfte und Hotelangestellte dem Gastgewerbe den Rücken gekehrt. Wie soll die Branche wieder auf die Füße kommen?
Von
Kathleen Weser
Cottbus
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  • Petra Meyer vom Brau & Bistro am Cottbuser Altmarkt sagt: „Bei und sind zum Glück noch alle da.“ Finanziell gehe es den Mitarbeitern natürlich schlechter. „Wir haben versucht, immer in Kontakt zu bleiben. Wahrscheinlich haben wir es unserem Gemeinschaftssinn zu verdanken, dass alle an Bord geblieben sind.“ Das Team sei wie eine kleine Familie. Aber es bestehe immer die Möglichkeit, dass sich jemand etwas Artfremdes suche. Und keiner wisse, was im Herbst passiert.

    Petra Meyer vom Brau & Bistro am Cottbuser Altmarkt sagt: „Bei und sind zum Glück noch alle da.“ Finanziell gehe es den Mitarbeitern natürlich schlechter. „Wir haben versucht, immer in Kontakt zu bleiben. Wahrscheinlich haben wir es unserem Gemeinschaftssinn zu verdanken, dass alle an Bord geblieben sind.“ Das Team sei wie eine kleine Familie. Aber es bestehe immer die Möglichkeit, dass sich jemand etwas Artfremdes suche. Und keiner wisse, was im Herbst passiert.

    Michael Helbig
  • Marco Doil vom Mosquito am Cottbuser Altmarkt: „Es ist uns gelungen, dass das komplette Team an Bord geblieben ist.“ Die pandemiebedingte Schließzeit ist nur mit dem To-Go-Geschäft überbrückt worden. „Da haben nicht nur die Kollegen von der Bar und dem Service mitgearbeitet, sondern auch die aus der Küche. Mir war wichtig, dass alle eine Beschäftigung haben.“ Mit den Erlösen sind die Einkünfte der Mitarbeiter aufgestockt worden. Trinkgelder seien in der Gastronomie nicht zu ersetzen. „Ich glaube, das Team ist sehr dankbar dafür, dass wir in dieser Phase sehr menschlich und fair miteinander umgegangen sind. Das ist sicher auch einer der Gründe dafür, dass alle an Bord geblieben sind.“

    Marco Doil vom Mosquito am Cottbuser Altmarkt: „Es ist uns gelungen, dass das komplette Team an Bord geblieben ist.“ Die pandemiebedingte Schließzeit ist nur mit dem To-Go-Geschäft überbrückt worden. „Da haben nicht nur die Kollegen von der Bar und dem Service mitgearbeitet, sondern auch die aus der Küche. Mir war wichtig, dass alle eine Beschäftigung haben.“ Mit den Erlösen sind die Einkünfte der Mitarbeiter aufgestockt worden. Trinkgelder seien in der Gastronomie nicht zu ersetzen. „Ich glaube, das Team ist sehr dankbar dafür, dass wir in dieser Phase sehr menschlich und fair miteinander umgegangen sind. Das ist sicher auch einer der Gründe dafür, dass alle an Bord geblieben sind.“

    Michael Helbig
  • Carsten Hajek vom Café Lauterbach in der Spremberger Straße: „In der Gastronomie ist es schon seit etwa zehn Jahren schwierig, gutes Personal zu bekommen.“ Das liege an den Arbeitszeiten und auch an der Bezahlung. „Wir bewegen uns bei der Preisgestaltung immer am unteren Ende und können nicht mehr bieten.“ Die Pandemie hat alles noch viel komplizierter gemacht, weil der letzte Lockdown so furchtbar lang war. Zwei Monate ohne Arbeit, verkraftet man ja vielleicht noch. Aber bei sieben Monaten fängt jeder an, sich Gedanken zu machen. Dem Traditionshaus halten Personal und Stammkunden gut die Treue.

    Carsten Hajek vom Café Lauterbach in der Spremberger Straße: „In der Gastronomie ist es schon seit etwa zehn Jahren schwierig, gutes Personal zu bekommen.“ Das liege an den Arbeitszeiten und auch an der Bezahlung. „Wir bewegen uns bei der Preisgestaltung immer am unteren Ende und können nicht mehr bieten.“ Die Pandemie hat alles noch viel komplizierter gemacht, weil der letzte Lockdown so furchtbar lang war. Zwei Monate ohne Arbeit, verkraftet man ja vielleicht noch. Aber bei sieben Monaten fängt jeder an, sich Gedanken zu machen. Dem Traditionshaus halten Personal und Stammkunden gut die Treue.

    Michael Helbig
  • Olaf Schöpe ist Gastro-Unternehmer in Peitz, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes in Brandenburg (Dehoga) und Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus.

    Olaf Schöpe ist Gastro-Unternehmer in Peitz, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes in Brandenburg (Dehoga) und Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus.

    Foto: Patrick Pleul/dpa
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