Wegen der deutlich gestiegenen Zahlen von Brustkrebspatientinnen eröffnet das Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum ab März eine Klinik für Senologie und medikamentöse Gynäkoonkologie mit Dr. Nikola Bangemann als Chefärztin. Das teilt Pressesprecherin Anja Kabisch mit. „Ich möchte die Patientinnen in Cottbus individuell in einem empathischen Team behandeln und das gleiche diagnostische, operative und medikamentöse Niveau anbieten, wie ich es von der Charité oder anderen universitären Zentren kenne“ umfasst Dr. Nikola Bangemann ihre Ziele.

Für die Behandlung frauenspezifischer Krebserkrankungen gibt es am CTK bereits das MVZ für gynäkoonkologische Systemtherapie und das Studienzentrum. Ein großer Gewinn für das Brustzentrum ist Dr. Angelika Nobis, die als hervorragende Expertin für Mammadiagnostik seit August 2019 das CTK bereichert.

Durch die intensive Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen wird die Behandlung für die Patientinnen am CTK zunehmend schonender: durch spezielle tumorgenetische Tests kann die Pathologie des Carl-Thiem-Klinikums herausfiltern, welche Patientinnen auf eine Chemotherapie verzichten können.

Bei der Medizinischen Sonntagsvorlesung am 8. März am Carl-Thiem-Klinikum werden die neuesten Medikamente und Behandlungsansätze bei Brustkrebs vorgestellt.

„Wir kooperieren dabei eng mit verschiedenen Partnern: mit dem Kompetenzzentrum für Ovarialkarzinome an der Charité, mit dem Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs und mit dem Cancer-Comprehensive-Center der Charité, was bei seltenen Tumorerkrankungen eine große Bereicherung darstellt“ so Dr. Nikola Bangemann.