LR+LR+Camping bei Drebkau
: Campingplatz Camp Casel – das große Glück am Gräbendorfer See

Kleine Strände und schattige Buchten sind zwei gute Gründe, sich für Camping am Gräbendorfer See bei Drebkau zu entscheiden. Was spricht noch dafür?
Von
Solveig Schneider
Cottbus
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Der 475 Hektar große und maximal 55 Meter tiefe Gräbendorfer See wurde mit Wasser aus der Spree geflutet und überzeugt mit einer guten Wasserqualität und klarem Wasser. Der Name des Sees erinnert an das frühere Dorf, das dem Tagebau weichen musste. Der Gräbendorfer See entstand bis 2007 durch Flutung des ehemaligen Braunkohletagebaus Gräbendorf. Kunstobjekte des Aktionskünstlers Ben Wagin finden sich in der Nähe des Südufers, an der Stelle wo sich das ehemalige Dorf befand. Die Insel am östlichen Ufer ist Teil einer ca. 170 Hektar großen Fläche des Europäischen Vogelschutzgebietes "Lausitzer Bergbaufolgelandschaft". Seltene Möwen haben sich hier angesiedelt. Am Südwestufer bei Altdöbern/Reddern kann man campen oder sich Tretboote, Surfbretter und Fahrräder ausleihen. Was bei Laasow 2008 mit dem ersten schwimmenden Haus begann, entwickelt sich heute zu einem neuen Markenzeichen für das Lausitzer Seenland. Taucherfinden auch einen versunkenen Wald unter Wasser. Radfahrer und Skater sind auf dem neun Kilometer langen asphaltierten Seerundweg unterwegs. (Quelle: Lausitzer Seenland)

Mit ein bisschen Glück erwischt man am Gräbendorfer See unweit von Drebkau auch einen Regenbogen am Himmel.

Der Gräbendorfer See bei Drebkau war nach dem Senftenberger See einer der ersten vollständig gefluteten Tagebausees in Brandenburg. Aus welchen Gründen kommen Camper auf den Campingplatz Camp Casel so gern?

Frank Hilbert