Am vergangenen Freitag ist die Bewerbungsfrist für den Präsidentenposten an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg abgelaufen. Über die Zahl der eingegangenen Bewerbungen macht das zuständige Potsdamer Wissenschaftsministerium allerdings keine Angaben machen. Ministeriumssprecher Stephan Breiding erklärt dazu auf RUNDSCHAU-Nachfrage: „Die Bewerbungssituation wird grundsätzlich – wie immer – vertraulich behandelt.“

Im weiteren Verfahren wird die Findungskommission bis Anfang März die Bewerbungslage sichten und auf Grundlage der Ausschreibung entscheiden, welche Bewerber oder Bewerberinnen zu Gesprächen eingeladen werden. Im Ergebnis wird die Findungskommission dem Senat der Hochschule dann einen Wahlvorschlag mit bis zu drei Kandidaten vorlegen.

Von diesem Moment an liegt das Verfahren nach Auskunft des Ministeriums wieder bei der Hochschule.

Die hochschulöffentliche Vorstellung der Bewerber könnte dann frühestens im Sommer, wahrscheinlich aber erst zu Beginn des nächsten Wintersemesters erfolgen.

BTU Cottbus-Senftenberg braucht starke Stimme

Mit Spannung wird in der Lausitz die Präsentation der Bewerber erwartet: In der aktuellen Phase der Vergabe von Mitteln zur Stärkung der Region hoffen Kammern, Kommunen und Unternehmen auf eine starke Stimme an der Spitze der BTU. Ob die amtierende Präsidentin Prof. Christiane Hipp ihren Hut auch in den Ring geworfen hat, ließ die hochkarätige Wirtschaftsingenieurin bisher offen.

Der Chefposten an der BTU ist seit 2018 vakant, damals war Prof. Jörg Steinbach ins Wirtschaftsministerium gewechselt. 2019 dann war der Bewerber Hans-Hennig von Grünberg bei der Wahl im Senat der BTU knapp gescheitert.

„Verheerendes Bild nach außen“ Cottbuser Uni ist weiter kopflos - was jetzt?

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