: Venus soll wieder aus den blauen Wellen entsteigen
Ist die Wiederherstellung im Sommer 2021 erst einmal abgeschlossen, wird die Skulptur der Venus Italica im Branitzer Park endlich wieder einem Meer aus blauen Blumen entsteigen. Ein Restaurator musste für die Wiederherstellung der Figur in den 90er Jahren sogar extra nach Italien reisen.
Das Venusbeet mit der Venus Italica auf der Rasenfläche zwischen Schloss und Pergola, das als Höhepunkt des Pleasureground gilt, war einst mit Skulpturen eingefasst, die griechische Gottheiten der Meere und Wälder darstellten: Poseidon, Amphitrite, Tritonen sowie Faunen und Panther. Diese Figuren wurden ursprünglich von Kandelabern und tulpenförmigen Leuchtern aus farbigem Glas ergänzt, die zu bedeutenden Anlässen illuminiert wurden. Im Sommer 2021 soll das Venusbeet in altem Glanz erstrahlen.
Michael Helbig
Lucie von Pückler-Muskau setzte sich in einem Brief aus dem Jahr 1849 für den heutigen Standort der Venus Italica zwischen Schloss und Pergola ein, weil sie dort am besten zur Geltung komme.
Michael Helbig
Venusbeet mit skulpturaler Einfassung um 1930. Ein Bild von einem unbekannten Fotografen aus dem Archiv der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz.
SFPM
Familienbild mit Theodora und August von Pückler und Kindern am Venusbeet um 1936.
SFPM
Diese Skizze zeigt, wie die Figuren der Gottheiten sowie die Kandelaber rund um das Venusbeet angeordnet werden sollen. Das Beet soll schon im Sommer 2021 wiederhergestellt sein.