Brand in Cottbus: Neun Tonnen Kohlebriketts brennen in einem Keller

Selbstentzündung: Neun Tonnen Braunkohle-Briketts geraten in einem Keller in Cottbus in Brand.
Luca W. / brandenburg.media- In Cottbus brannten im Keller eines Wohnhauses neun Tonnen Braunkohlebriketts.
- Ursache war Selbstentzündung: feucht gelagerte Kohle erhitzte sich chemisch.
- Der Einsatz begann am Donnerstagfrüh an der Senftenberger Straße.
- 38 Kräfte löschten den Brand und verteilten die Kohle auf einer Wiese.
- Es kam zu Verkehrseinschränkungen – die Feuerwehr rät zu trockener Lagerung.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Einen nicht ganz alltäglichen Feuerwehreinsatz hat es in Cottbus an der Senftenberger Straße gegeben. Dort, in der Spremberger Vorstadt, waren nach Angaben der Cottbuser Feuerwehr am Donnerstagfrüh (29. Oktober) im Keller eines Wohnhauses beeindruckende Mengen von Braunkohlebriketts in Brand geraten.
Die Kohlen waren in dem Keller offenbar feucht eingelagert worden. Diese Tatsache hatte letztendlich das Feuer ausgelöst. Nach Angaben der Feuerwehr hatten sich immerhin rund neun Tonnen des Brennstoffs durch chemische Prozesse selbst erhitzt und schließlich entzündet.
Die Einsatzkräfte waren zunächst wegen eines kleinen Brandes alarmiert worden. Vor Ort habe sich dann aber sehr schnell herausgestellt, dass die Kohle feucht und damit unsachgemäß gelagert worden war. Für viele Menschen in der Lausitz ist es kein Geheimnis, dass sich feuchte Braunkohle durch chemische Prozesse selbst sehr stark erwärmen kann.
Nach Angaben der Cottbuser Feuerwehr waren 38 Kräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr bei dem Einsatz in Cottbus im Einsatz.
Braunkohlebrikett in Flammen – so wurde der Brand gelöscht
Nach dem Löschen räumten die Feuerwehrleute nach eigenen Angaben den Keller in Handarbeit und verteilten die Kohle neben dem Haus auf einer Wiese. Auf diese Weise sollen die chemischen Reaktionen, die zu dem Brand geführt haben, gestoppt werden.
Während des Einsatzes kam es auf der Senftenberger Straße zu Verkehrseinschränkungen, auch der Linienverkehr von Cottbusverkehr war betroffen. Die Feuerwehr rät zum Beginn der Heizsaison, Kohle nur trocken und nicht erwärmt einzulagern. Es ist in diesen Wochen nicht der erste Brand dieser Art in Cottbus. Erst vor einigen Tagen hatten frisch gepresste Braunkohlebriketts auf einem Lkw in der Stadt gebrannt.

