Brand in Cottbus: Zug brannte am Bahnhof – das ist bisher bekannt
Zum Bahnhof Cottbus ist die Feuerwehr am Freitagmorgen (8. März) kurz nach 6 Uhr ausgerückt, um einen brennenden Waggon zu löschen. Ein Servicewagen der Deutschen Bahn stand auf den Gleisen in der Nähe der DB Regio Werkstatt Cottbus und fing dort aus bislang ungeklärter Ursache Feuer. Der Zug war zum Zeitpunkt des Brandes unbesetzt, Menschen kamen nicht zu Schaden.
Die Feuerwehr war mit drei Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Unterstützt wurden sie dabei nach Angaben von Stadtsprecher Jan Gloßmann von einem Wartungszug der Bahn. Alarmiert wurden Einsatzkräfte durch Passanten, die am frühen Morgen Feuerschein auf dem Bahnhofsgelände bemerkt hatten. Als die Feuerwehr schließlich vor Ort eintraf, stellten die Einsatzkräfte im Dachbereich des Zuges offene Flammen fest. Bahn-Mitarbeiter sperrten die Gleise und sorgten für die Erdung der Oberleitungen. Nach drei Stunden war der Brand gelöscht und der Einsatz beendet.
Der betroffene Zug stand gut 200 Meter von den Bahnsteigen des Bahnhofs Cottbus entfernt im Bahnhofsbereich. Es handelte sich um einen Servicewagen eines dort abgestellten Regionalzuges, der beim Ausbruch des Feuers leer war. Laut Deutscher Bahn hatte der Einsatz keine betrieblichen Auswirkungen auf den Bahnverkehr.
Die Cottbuser Feuerwehr war mit insgesamt 31 Einsatzkräften am Bahnhof im Einsatz, darunter 15 von der Berufswehr und 14 freiwillige Feuerwehrleute der Wehren aus dem Gerätehaus Süd und der Wehr Sachsendorf sowie zwei Rettungsdienst-Sanitäter. Nachkontrollen des Brandortes werden noch erfolgen.


