Bombe in Cottbus: Weltkriegsbombe entschärft – so schnell ist die A15 wieder frei

Uwe Zierdt und Enrico Schnick (r.) vom Kampfmittelbeseitigungsdienstes Brandenburg (KMBD) haben die 50 Kilogramm schwere Sprengbombe unschädlich gemacht. Zur Sicherheit musste die A15 bei Cottbus zuvor gesperrt werden.
Enrico Schnick/KMBD- A15 bei Cottbus-Süd am 19. September 2025 wegen Bombenentschärfung gesperrt.
- Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg nahe Koppatz im Wald gefunden.
- Sperrung ab 8.30 Uhr, Entwarnung bereits um 9.34 Uhr – Autobahn schnell wieder frei.
- Keine Umleitung – Lkw fahren durch Cottbus, Staus vor allem im Süden der Stadt.
- Stadt warnt vor erhöhtem Verkehrsaufkommen, Route L49/B168 nach Forst genutzt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen einer Bombenentschärfung war die Autobahn A15 in Richtung Forst ab der Auffahrt Cottbus-Süd am Freitag (19. September 2025) gesperrt. Bereits kurz vor 8.30 Uhr stellt die Polizei die Absperrungen an der Auffahrt auf. Die Autofahrer, die bereits auf der A15 unterwegs sind, werden an der Abfahrt Cottbus-Süd heruntergeleitet.
Die Bombenentschärfung hatte um 9 Uhr begonnen, wie der Einsatzleiter der Polizei informiert. Wie lange die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) des Landes Brandenburg damit beschäftigt sein werden, die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg zu entschärfen, war im Vorfeld ungewiss. Laut Enrico Schnick, Sprengmeister beim KMBD, hat es sich bei dem Blindgänger konkret um eine 50 Kilogramm schwere Sprengbombe gehandelt. Vom Zentraldienst der Polizei des Landes Brandenburg hat es zunächst geheißen, dass das Fund-Objekt eine Brandbombe sei.
„Die Entschärfung an sich war schlussendlich kein Problem, aber der Zünder war in einem wirklich schlechten Zustand“, so Schnick. Aus diesem Grund sei er noch vor Ort unschädlich gemacht beziehungsweise gesprengt worden, fügt er hinzu. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung und der schnellen Arbeit konnte bereits gegen 9.34 Uhr Entwarnung vom Einsatzleiter gegeben werden. Jetzt soll die Autobahn wieder zügig für den Verkehr freigegeben werden.

Die Lkw, die von der A15 an der Abfahrt Cottbus-Süd heruntergeleitet werden, müssen sich ihren Weg selbst suchen. Eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke gibt es nicht. Grund für die Sperrung ist eine Bombenentschärfung.
Michael HelbigDie Weltkriegsbombe sei ein Blindgänger, der im Waldgebiet an der A15 nahe der Ortschaft Koppatz, noch zur Gemeinde Kahren gehörend, von Spaziergängern gefunden wurde, so der Einsatzleiter. Die Autobahn liegt jedoch im sensiblen Sperrkreis und muss während der Bombenentschärfung geräumt werden. Die Sperrung 30 Minuten vor Beginn der Bombenentschärfung sei ausreichend, damit die noch auf der Autobahn befindlichen Fahrer den Sperrbezirk verlassen können.
Lkw müssen durch die Stadt Cottbus fahren
Eine ausgewiesene Umleitungsstrecke für die vorwiegend polnischen Lkw-Fahrer gibt es nicht. Die meisten von ihnen, die von der A15 herunterfahren müssen, fahren durch Cottbus, auf den Stadtring und von dort auf die erst kürzlich freigegebene Route L49/B168 nach Forst. Um kurz nach 10 Uhr war die Auffahrt an der Anschlussstelle Forst allerdings wieder frei befahrbar.
Die Stadt Cottbus hat bereits im Vorfeld vor einem erhöhten Verkehrsaufkommen und Staus vor allem im Süden der Stadt gewarnt.