Betrug in Cottbus: Falsche Fensterputzer stehlen Bankkarten und Sparbücher

Angebliche Fensterputzer unterwegs: Mit einer Betrugsmasche verschaffen sich Unbekannte Zutritt zur Wohnung einer 95-jährigen Frau in Cottbus. Erst nach ihrem Verschwinden bemerkt die Seniorin den Diebstahl. (Symbolfoto)
Christin Klos/dpa- Unbekannte gaben sich als Fensterputzer aus und betraten die Wohnung einer 95-Jährigen.
- Tatort war die Spremberger Vorstadt in Cottbus – der Vorfall wurde am Dienstag gemeldet.
- Nach dem Besuch bemerkte die Seniorin den Diebstahl von Bankkarten und Sparbüchern.
- Der Schaden liegt laut Polizei bei mehr als 10.000 Euro, Kriminaltechniker sicherten Spuren.
- Polizei warnt: Unangekündigte Handwerker nicht einlassen und Ausweise prüfen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Cottbus ist eine 95-jährige Frau am Dienstag, 30. Juni 2026, Opfer eines Betrugs geworden. Das teilte die Polizei am Mittwoch, 1. Juli 2026, mit. Unbekannte klingelten an der Wohnungstür der Seniorin in der Spremberger Vorstadt.
Die Unbekannten gaben sich als Mitarbeiter der Gebäudewirtschaft aus. Im Auftrag der Gebäudewirtschaft seien sie zum Fensterputzen gekommen.
Der Vorfall wurde der Polizei am Dienstag gegen 13.30 Uhr gemeldet. Nachdem die Unbekannten die Wohnung wieder verlassen hatten, bemerkte die Seniorin, dass Bankkarten und Sparbücher fehlten.
Den Schaden schätzt die Polizei auf mehr als 10.000 Euro. Kriminaltechniker sicherten am Tatort Spuren. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizei.
Polizei warnt vor unbekannten Handwerkern und Dienstleistern
Die Polizei warnt erneut davor, unbekannte oder unangekündigte Handwerker und Servicedienstleister in die Wohnung zu lassen. Die Wohnungstür sollte nur geöffnet werden, wenn die Person bekannt ist oder der Besuch vorher vereinbart wurde. Zudem rät die Polizei, sich Ausweise zeigen zu lassen und Angaben bei der angeblich beauftragten Firma oder beim Vermieter zu überprüfen.
Ist man sich unsicher, sollten Angehörige oder Nachbarn hinzugezogen werden. Bürgerinnen und Bürger sollten sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen, keine größeren Geldbeträge oder Wertsachen zu Hause aufbewahren und Fremden keine Auskunft über ihre Vermögensverhältnisse geben. Bargeld sollte grundsätzlich nicht an unbekannte Personen übergeben werden.
Bei verdächtigen Feststellungen bittet die Polizei darum, sofort den Notruf 110 zu wählen. Hinweise zu aktuellen Betrugsmaschen veröffentlicht die Polizei in Brandenburg auf ihrer Internetseite.
