Baustellen in und um Cottbus: Asphalt statt Pflaster, neue Leitungen, A15 – hier wird gebaut
Frostige Nächte sagt der Deutsche Wetterdienst für die nächsten Tage voraus. Noch läuft das Baugeschehen auf den Cottbuser Straßen, und das in verschiedenen Ecken der Stadt. Das hat zum einen mit einem Mega-Bauprojekt zu tun.
► Karl-Liebknecht- und Friedrich-Hebbel-Straße: Ehe im Frühjahr 2024 der Bau der zweiten Halle für das neue ICE-Instandhaltungswerk beginnt, werden die Zufahrten instandgesetzt und bekommen eine Asphaltschicht. Aus diesem Grund bleibt die Karl-Liebknecht-Straße zwischen Waisenstraße und Friedrich-Hebbel-Straße noch bis 15. Dezember gesperrt. Das trifft auch auf die Hebbelstraße von der Liebknecht- bis zur Kolkwitzer Straße zu. Die LWG verlegt in beiden Straßen neue Trinkwasserleitungen. In der Hebbelstraße sei das bereits abgeschlossen, so Unternehmenssprecherin Juliane Szobonya.
► Sachsendorfer Straße: Ein weiterer Vorbote für den Bau der zweiten Halle sind die Mitte November gestarteten Arbeiten in der Sachsendorfer Straße. Auch dort wird die marode Fahrbahn saniert, heißt es aus dem Cottbuser Rathaus. Das Pflaster wird hier ebenfalls durch Asphalt ersetzt. Zwischen Kolkwitzer Straße bis zur Bahnbrücke bleibt der Bereich voll gesperrt. Der Abschluss ist für Ende April 2024 geplant.
Stadt und Bahn stellen Parkflächen für Anlieger zur Verfügung
Aufgrund dieser Arbeiten sowie durch den künftigen Baustellenverkehr zum neuen Bahnwerk müssen sich Anlieger auf erhebliche Einschränkungen beim Parken in der Sachsendorfer Straße einstellen, weist die Stadt hin. Für die Anwohner sei daher ein Interimsparkplatz mit 65 kostenfreien Stellplätzen in der Karl-Liebknecht Straße für die Nutzung während des gesamten Bauzeitraums bis 2026 eingerichtet worden, so Sprecher Jan Gloßmann. Weitere Interimsparkflächen seien seitens der Deutschen Bahn in Planung.
Was in der Cottbuser Rosa-Luxemburg-Straße passiert
► Rosa-Luxemburg-Straße: Bis Mitte 2024 erfolgt der grundhafte Ausbau der Rosa-Luxemburg-Straße von der Schmellwitzer bis zur Feldstraße. Nach Rathausangaben erhält die Straße im Stadtteil Schmellwitz eine Asphaltdecke sowie beidseitig einen 1,80 Meter breiten Gehweg. Die Telekom verlegt auf beiden Seiten Glasfaserkabel. Auch eine neue LED-Straßenbeleuchtung sowie eine neue Regenwasserleitung gehören zum Projekt.
Die LWG ist ebenfalls mit im Boot. Sie erneuert die Trinkwasserleitung samt Hausanschlüssen. Dies soll nach Angaben von Sprecherin Juliane Szobonya bis Ende 2023 erledigt sein, sodass dann der Straßenbau ansetzen kann.
► Senftenberger und Finsterwalder Straße: Noch bis voraussichtlich 22. Dezember kommt es nach Angaben der Stadt zu Einschränkungen in der Senftenberger und Finsterwalder Straße in der Spremberger Vorstadt. Hier werden Fernwärmeleitungen verlegt. In Richtung Vetschauer Straße ist eine Einbahnstraße ausgewiesen.
► Hüfnerstraße: In der Hüfnerstraße laufen aktuell Reparaturarbeiten an der Trinkwasserleitung. Bis zum 1. Dezember sollen diese erledigt sein. Bis dahin sind Sackgassen aus Richtung Sanzeberg- und Peitzer Straße ausgeschildert.
So geht es in der Gubener Straße in Sandow weiter
► Gubener Straße: Die LWG arbeitet in der Gubener Straße in Sandow an Schmutzwasserkanal- und Regenwasserleitungssanierung. Autofahrer müssen die Absperrungen im Zick-Zack-Kurs umkurven. Ab 11. Dezember werde hier der Schlauchliner eingesetzt, so das Unternehmen zum Zeitplan. Restarbeiten sollen bis Ende Januar 2024 erledigt sein.
► Neuhausen: In der letzten November- und ersten Dezemberwoche geht es an die neue Trinkwasserleitung, die am Neuhausener Flugplatz benötigt wird, zählt die LWG-Sprecherin weiter auf.

Am Schmellwitzer Weg in Cottbus wurde die Fahrbahn verbreitert. Am 24. November wurde der Bereich wieder freigegeben.
Stadt Cottbus► Schmellwitzer Weg: Wieder freigegeben ist seit dem 24. November der Schmellwitzer Weg. Zwischen Cottbuser Weg und Saspower Hauptstraße wurde hier die Fahrbahn verbreitert. Damit seien die Voraussetzungen für einen – perspektivisch geplanten – Gehweg zur Schulwegsicherung geschaffen, so Stadtsprecher Jan Gloßmann. Der Bau sei für 2024 geplant – vorausgesetzt, Fördermittel stehen zur Verfügung.
Aktuelle Bauabschnitte an der Cottbuser Ortsumfahrung
► Cottbuser Ortsumgehung: An der Großbaustelle der Cottbuser Ortsumfahrung benötigen vor allem Pendler zwischen Cottbus und Forst weiterhin viel Geduld. Seit Ende September ist die Verbindung ab Branitz gekappt, um Platz für die Arbeiten am zweiten Verkehrsabschnitt zu schaffen. Diese laufen planmäßig. Die Fertigstellung dieser sowie neue Abschnitte sind nach Angaben des Landesbetriebes Straßenwesen erst Anfang 2024 zu erwarten. Umfahren wird der gesperrte Bereich am besten über die A15. Oder man nutzt die ausgeschilderte Umleitungsstrecke.
► Jänschwalde: Verzögerungen gibt es bei der Baumaßnahme in der Cottbuser Straße in Jänschwalde. Die Sperrung werde sich noch bis voraussichtlich Mitte Dezember hinziehen, heißt es aus dem Peitzer Bauamt.
Wie lange die Arbeiten an der A15 bei Forst noch dauern
► A15 bei Forst: Auf der Zielgeraden befinden sich die Arbeiten auf der A15 bei Forst. Seit 13. November sind hier die ersten acht von elf Kilometern freigegeben. Die letzten drei Kilometer werden, zusammen mit der kompletten Erneuerung der Anschlussstelle Bademeusel, bis Anfang 2024 fertiggestellt sein, teilt die Autobahn GmbH mit.
► Burg: Frei ist wieder die Verbindungsstraße zwischen Vetschau und Burg. Auch dank des guten Bauwetters seien die Arbeiten dem Zeitplan voraus gewesen, sodass die letzte Sperrung nach dem 17. November wieder aufgehoben werden konnte, so Steffen Streu, Sprecher des Landesstraßenbetriebs Straßenwesen.




