Bahnhof Cottbus
: Start für neues Fahrrad-Parkhaus – so soll es aussehen

Die vorbereitenden Arbeiten für das neue Fahrrad-Parkhaus am Cottbuser Hauptbahnhof haben begonnen. So sehen Gebäude und Zeitplan aus.
Von
Antje Posern
Cottbus
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Am Cottbuser Hauptbahnhof haben die Arbeiten für das neue Fahrradparkhaus begonnen. So soll es aussehen.

Am Cottbuser Hauptbahnhof haben die Arbeiten für das neue Fahrrad-Parkhaus begonnen. So soll es aussehen.

Büro BahnStadt Planungsgesellschaft und Bahnhofsentwicklung mbH
  • Beginn der Arbeiten am neuen Fahrrad-Parkhaus in Cottbus Hauptbahnhof.
  • Fertigstellung bis Ende November 2025.
  • 186 Fahrradstellplätze in zwei Modulen, davon 90 gesicherte Doppelstock-Stellplätze.
  • Dachkonstruktion aus Holz und Fotovoltaik-Anlage, Dachbegrünung für Regenwasser.
  • Buchungen digital über RadPark-System des VBB möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit der bei Bauarbeiten am Cottbuser Hauptbahnhof üblichen Kampfmittelsondierung haben Anfang Juni 2025 die Arbeiten für den Aufbau des ersten Fahrrad-Parkhauses begonnen. Darüber hat die Stadt Cottbus informiert. Es entsteht auf der Südseite des Bahnhofsgebäudes an der Vetschauer Straße. Bereits im Februar 2025 mussten für den Neubau Sträucher weichen.

Das ändert sich ab 10. Juni 2025 am Cottbuser Hauptbahnhof

Da die Fläche für die Bauarbeiten gesperrt werden muss, erfolge nach Pfingsten, ab dem 10. Juni 2025, die Zuwegung über die Rampe am Bahnhof, teilt Stadtsprecher Jan Gloßmann mit. Bis die Hochbaumaßnahmen beginnen, dauere es noch. Das soll ab dem 1. September passieren. Bis voraussichtlich Ende November werde der Bau abgeschlossen sein.

Und so wird der Neubau aussehen: Er ist als Modulanlage mit insgesamt 186 neuen Fahrradabstellplätzen für Kurz- und Langzeitparken in drei separat zugänglichen Bereichen geplant. Das erste Modul sieht eine Sammelschließanlage mit 90 gesicherten Doppelstock-Stellplätzen und eine weitere mit sechs gesicherten Sonderstellplätzen wie etwa für Lastenräder oder Kinderanhänger vor. Schiebetor und Schließfächern machen das Ganze komplett.

Das zweite Modul wird dagegen frei zugänglich sein und 96 Stellplätze enthalten, die ebenfalls als Doppelstockparker angelegt sind.

Für die Dachkonstruktion wird laut Planern der Berliner Büro BahnStadt Planungsgesellschaft und Bahnhofsentwicklung mbH vorwiegend Holz mit einem Stahlanteil verwendet. Das Dach der Sammelschließanlagen erhält eine Fotovoltaik-Anlage. Für Modul 2 ist eine Dachbegrünung vorgesehen, die Regenwasser auffängt. Beide Module erhalten eine energieoptimierte LED-Beleuchtung und ein Videoüberwachungssystem.

„Buchungen für die Stellplätze sind zukünftig digital über das RadPark-System des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) möglich“, kündigt Jan Gloßmann an.

Mit dem neuen Fahrrad-Parkhaus wollen Stadt, Land und Verkehrsverbund das Angebot an Fahrradabstellplätzen ausweiten, deutlich verbessern und somit auch den Umweltverbund aus Schienen- und Fahrradverkehr stärken. Das Vorhaben wird zu 90 Prozent gefördert. Ein zweites Fahrrad-Parkhaus soll auf der Nordseite des Hauptbahnhofes, am Tunnelausgang in Richtung Altstadt, entstehen.

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