LR+LR+Bahn Cottbus - Lübbenau
: Die DB warnt vor Lärmbelästigung und Zugausfällen

Für den Bau des zweiten Gleises zwischen Cottbus und Lübbenau sind Vorbereitungen nötig. Anwohner müssen laut Deutscher Bahn mit lauten Arbeiten rechnen, Pendler mit Zugausfällen.
Von
Lisa Hör
Cottbus, Lübbenau
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DB Zweites Gleis Vorb: Im Bild: Bahnstrecke entlang Dahlitz/ Teichlandschaft Kolkwitz/Glinzig

Luftaufnahme vom 25. August 2026
Der Bau des zweiten Gleises auf der Strecke zwischen Cottbus und Lübbenau steht unmittelbar bevor. Gleich hinter dem Bahnübergang Kolkwitz, Berliner Strasse wurden bereits Abholzarbeiten für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Cottbus-Lübbenau durchgeführt.
Die Bahnstrecke zwischen Cottbus und Lübbenau bekommt ein zweites Gleis: Damit soll der Schienenverkehr zwischen Cottbus und Berlin zukünftig schneller und zuverlässiger werden.
Innerhalb von zwölf Monaten soll der neue Schienenabschnitt unter Vollsperrung fertig ausgebaut werden. Ab Dezember 2026 sollen die Bauarbeiten am Gleis samt Sperrung beginnen
Die ersten Bauarbeiten hatten schon im Jahr 2025 stattgefunden. Sie umfassten Umweltmaßnahmen und den Aufbau von Amphibien- und Reptilienschutzzäunen. Im Herbst 2025 begannen Baumfällungen entlang der Strecke, um Platz für die künftigen Gleise zu schaffen. Vor der Sperrung der Strecke zwischen Cottbus und Lübbenau müssen noch weitere Vorbereitungsmaßnahmen durchgeführt werden: Baustraßen, Baueinrichtungsflächen und temporäre Kabelkanäle zur Stromversorgung der Maschinen müssen errichtet werden.
Im Jahr 2027 laufen dann die Maßnahmen für den Bau des zweiten Gleises, die bis Ende des nächsten Jahres abgeschlossen werden sollen.
Zwischen der Lausitz und der Bundeshauptstadt wird dann ein Halbstundentakt möglich sein und auch die Kapazitäten für den Güterverkehr der Wirtschaft werden dadurch erhöht.

Der Bau des zweiten Gleises auf der Strecke zwischen Cottbus und Lübbenau steht unmittelbar bevor. Gleich hinter dem Bahnübergang Kolkwitz, Berliner Straße wurden bereits Abholzarbeiten durchgeführt. Es geht nun weiter.

Michael Helbig