Bahn Cottbus - Dresden
: Verbindung unterbrochen - diese Linien sind betroffen

Es fahren keine Direktzüge mehr zwischen Cottbus und Dresden. Betroffen von der Sperrung bei der Bahn sind die Züge der Linien RE18 und RB49.
Von
Lisa Hör
Cottbus
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Die neue Anzeigetafel an den Gleisen des Cottbuser Hauptbahnhofs.

Mit der Bahn von Cottbus nach Dresden: Normalerweise verkehren die RE18-Züge im Zwei-Stundentakt in weniger als zwei Stunden. Die Fahrt mit dem Ersatzverkehr dauert deutlich länger.

Lisa Hör
  • Bahnstrecke Cottbus-Dresden wegen Bauarbeiten vom 7.–16. November 2025 unterbrochen.
  • RE18-Züge können zwischen Ruhland und Hosena nicht fahren, Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
  • Auch Linien RB49, RE13 und RE15 von den Einschränkungen betroffen, längere Fahrzeiten erwartet.
  • Fahrten über alternative Routen wie RB65 und RB60 verlängern die Reisezeit erheblich.
  • Manche Züge starten früher oder später, genaue Fahrzeiten online verfügbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Pendler aus Cottbus fahren üblicherweise unkompliziert mit dem Zug direkt nach Dresden. Die RE18-Linie verbindet beide Städte in einer Stunde und 42 Minuten. Das sind nur zehn Minuten mehr als mit dem Auto. Vom Freitag, 7. November 2025, 23.45 Uhr, bis Sonntag, dem 16. November 2025, 5 Uhr, plant die Deutsche Bahn jedoch eine Weichenerneuerung zwischen Ruhland und Hosena. Daher können die RE18-Züge in diesem Zeitraum nicht direkt fahren.

Wegen dieser Bauarbeiten wird der Zugverkehr auch auf vier weiteren Linien beeinträchtigt. Wo genau Züge ausfallen und wie Pendler trotzdem ans Ziel kommen.

Bahn von Cottbus nach Dresden: Folgende Linien sind betroffen

Die Deutsche Bahn kündigt folgende Zugausfälle an:

  • auf der Linie RE18 meistens zwischen Senftenberg und Ruhland beziehungsweise Ortrand (am 16. November fällt jedoch auch ein Zug in der Nacht zwischen Cottbus Hauptbahnhof und Ruhland aus),
  • auf der Linie RB49 in verschiedenen Abschnitten zwischen Cottbus Hauptbahnhof und Falkenberg (Elster),
  • auf der Linie RE13 zwischen Senftenberg und Lauchhammer,
  • auf der Linie RE15 zwischen Hoyerswerda und Ruhland beziehungsweise Ortrand.

Die Streckensperrungen auf der Linie RB49 sind für Pendler aus Cottbus nach Dresden ebenfalls ungünstig. Mit diesen Zügen können Pendler bis Ruhland fahren und dort in die RE15-Züge in Richtung Dresden umsteigen. Das wird während der Bauarbeiten jedoch nicht möglich sein.

So können Pendler zwischen Cottbus und Dresden fahren

Die ausgefallenen Züge werden durch Busse ersetzt, deren Fahrpläne online abrufbar sind. Die Fahrzeiten verlängern sich jedoch erheblich.

Wer beispielsweise am Montag, dem 10. November, um 8 Uhr in Dresden sein möchte und aus Cottbus abfährt, braucht insgesamt zwei Stunden und 24 Minuten. Dafür muss er eine 43-minütige Busfahrt zwischen Senftenberg und Ruhland in Kauf nehmen. Alternativ ist es auch möglich, kurz nach 5 Uhr in den RB65 einzusteigen und bis Görlitz zu fahren. Dort steigt man dann in den RB60 in Richtung Dresden um. Die Gesamtfahrzeit beträgt aber dann rund drei Stunden.

Auch die Rückfahrt wird anstrengend. Die meisten Fahrten im Fahrplan der Deutschen Bahn dauern drei Stunden oder länger. Am schnellsten geht es von Dresden nach Doberlug-Kirchhain mit dem ICE und anschließend mit dem RB43 in Richtung Cottbus. Von den zwei Stunden und 26 Minuten Reisezeit entfallen jedoch rund 45 Minuten auf die Wartezeit im Bahnhof Doberlug-Kirchhain.

Ebenfalls wichtig für Bahnreisende: Die Züge der Linien RE13, RE18 und RB49 fahren von Cottbus Hauptbahnhof bis Senftenberg früher. In der Gegenrichtung fahren die Züge von Senftenberg bis Cottbus später.

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