Bahn Cottbus - Berlin: Baustopp am Bahnübergang Kolkwitz mit diesen Folgen

Der Bahnüberg Kolkwitz-Nord ist seit Ende Juni 2026 wegen Bauarbeiten voll gesperrt. Jetzt wurde ein Baustopp verhängt. Wie es hier weitergeht, ist momentan noch völlig offen.
Michael Helbig- Baustopp am Bahnübergang Kolkwitz-Nord: Umweltamt Spree-Neiße stoppt die Arbeiten.
- Grund ist eine festgestellte Kontamination von Boden und Grundwasser im Baufeld.
- Untersuchungen laufen, Konsequenzen legt das Umweltamt fest – ein Termin steht nicht fest.
- Für Autos und Lkw bleibt der Übergang gesperrt, nur Geh- und Radweg ist offen.
- LWG erneuert ein Schutzrohr der Trinkwasserleitung unter dem Bahndamm für den künftigen Ausbau.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Vorbereitung des geplanten zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke zwischen Cottbus und Lübbenau finden seit Ende Juni Bauarbeiten am Trinkwasser-Bahndüker am Bahnübergang Kolkwitz-Nord in Richtung Gulben statt. Dafür ist der Bahnübergang für den Auto- und Lkw-Verkehr dicht.
Inzwischen wird bekannt: Die Sperrung dürfte länger dauern als angekündigt.
Ursprünglich waren Baustelle und Sperrung bis Ende August angekündigt. Jetzt teilt der Cottbuser Wasserbetrieb LWG mit, dass die Bauarbeiten vorübergehend unterbrochen werden mussten.
Bahnübergang Kolkwitz: Boden und Grundwasser kontaminiert
„Im Zuge der Bauarbeiten wurde eine Kontamination von Boden und Grundwasser festgestellt“, informiert eine Unternehmenssprecherin. Die Ursache sei derzeit noch nicht geklärt. Demnach wurden umfangreiche Wasser- und Bodenuntersuchungen veranlasst. Das Umweltamt des Landkreises Spree-Neiße hat einen Baustopp angeordnet.
Erst wenn alle Untersuchungsergebnisse vorliegen, bewertet sind und das Umweltamt die daraus erforderlichen Konsequenzen festgelegt hat, kann es weitergehen. Wann das sein wird, steht aktuell noch nicht fest. Bis dahin ruhen die Arbeiten.
Bahnübergang bleibt für Fahrzeuge bis auf Weiteres gesperrt
Eine vorübergehende Öffnung des Bahnübergangs für den Fahrzeugverkehr sei nicht möglich, heißt es von der LWG. Die dort vorhandenen Baugruben machten dies unmöglich. Lediglich der Geh- und Radweg könne weiterhin genutzt werden. Autofahrer brauchen weiter Geduld.
Die LWG führt im Bereich des Bahnübergangs Kolkwitz-Nord an der Strecke von und nach Berlin Arbeiten an der Trinkwasserleitung durch. Das vorhandene Schutzrohr der dort kreuzenden Leitung ist in die Jahre gekommen und entspreche aufgrund seines Alters und seiner Länge nicht mehr den künftigen Anforderungen, so die Sprecherin. Daher verlegt die LWG unterhalb des Bahndamms ein neues Schutzrohr, durch das anschließend die Trinkwasserleitung geführt wird.

