Baden in Cottbus: Stadt warnt vor Blaualgen im Madlower See

Blaualgenblüte am Madlower Badesee. Die Stadt Cottbus warnt vor Algengiften.
Stadt Cottbus- Blaualgen-Alarm am Madlower Badesee in Cottbus – Stadt warnt vor Algentoxinen.
- Sichtprüfung am Mittwoch ergab Blaualgenblüte; Wasserproben waren nicht nötig.
- Branitz ohne Hinweise auf Blaualgen; erneute Prüfung nach heißen Tagen angekündigt.
- Sachsendorfer und Ströbitzer Badesee bislang ohne Beanstandungen der Wasserqualität.
- Baden in Seen und Spree auf eigene Gefahr; Kinder sollten bei Belastung nicht ins Wasser.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sommerhitze ist für die nächsten Tage angekündigt. Am Madlower Badesee wird die erhoffte Erfrischung allerdings getrübt. Dort herrscht Blaualgen-Alarm.
„Im See in Madlow herrscht derzeit eine Blaualgenblüte“, teilt Gabriele Bogacz aus der Pressestelle im Rathaus mit. Das sei am Mittwoch, 29. Juli 2026, bei einer außerplanmäßigen Kontrolle festgestellt worden.
Die Kontrolle erfolgte demnach per Sichtprüfung. Eine Entnahme von Wasserproben habe sich damit erübrigt.
So ist die Lage an den anderen drei Badeseen in Cottbus
Im Badesee Branitz seien bei einer ähnlichen Kontrolle am Mittwoch keine Anzeichen auf die massenhafte Vermehrung von Blaualgen wahrgenommen worden. „Das Gesundheitsamt wird die Situation in Branitz in der kommenden Woche und speziell nach den vorhergesagten heißen Tagen nochmals prüfen“, kündigt Bogacz an.
Auch im Sachsendorfer und Ströbitzer Badesee gebe es bisher keine Beanstandungen in Bezug auf die Wasserqualität. Der Zustand der Badeseen wird jedes Jahr zwischen Mai und September in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Das gilt auch für die Spree. Eine direkte Beprobung auf Blaualgen erfolgt nur anlassbezogen.
Generell gilt: Das Baden in den vier beliebten Seen und auch in der Spree geschieht auf eigene Gefahr. Bei einer massiven Blaualgen-Blüte ist dennoch Vorsicht geboten.
Stadt Cottbus warnt vor Algentoxinen
Bestimmte Algen bilden Gifte, sogenannte Algentoxine, die beim Verschlucken zu Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen können, warnt die Stadt. Auch Hautreizungen und allergische Reaktionen sind möglich. Kinder und Kleinkinder sollten daher bei einer Blaualgenbelastung nicht mehr im Wasser baden oder am Ufersaum spielen.
