Baden in Cottbus
: Warnung vor Blaualgen an zwei beliebten Badeseen

Die Stadt Cottbus warnt vor Blaualgen in zwei Badeseen der Stadt. See-Liebhabern wird derzeit deshalb vom Baden abgeraten.
Von
Silke Halpick
Cottbus
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Blaualgen: ARCHIV - 03.07.2018, Niedersachsen, Hildesheim: Ein Schild «Vom Baden wird abgeraten - Blaualgen» steht am Ufer eines Badesees.  (zu dpa: «Blaualgen in Talsperre Bautzen: Amt rät vom Baden ab») Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Blaualgen-Verdacht besteht für zwei Badeseen in Cottbus, wie die Stadtverwaltung jetzt informiert. Für alle Gewässer im Stadtgebiet gilt grundsätzlich: Baden auf eigene Gefahr!

Julian Stratenschulte/dpa
  • Cottbus warnt vor Blaualgen in Madlower und Branitzer See – Baden wird abgeraten.
  • Monatsproben zeigen Anzeichen von Blaualgenblüte und eingeschränkter Sichttiefe in beiden Seen.
  • Endgültige Laborergebnisse werden noch diese Woche erwartet – Schilder könnten folgen.
  • Vier Cottbuser Seen werden regelmäßig geprüft – Baden erfolgt immer auf eigene Gefahr.
  • Blaualgen-Toxine können Hautreizungen, Allergien und Übelkeit verursachen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Kaum hat die diesjährige Badesaison begonnen, gibt es schon die erste Warnmeldung wegen des Verdachts von Blaualgen. Betroffen davon sein zwei beliebte Badeseen in Cottbus, wie die Stadtverwaltung informiert.

„Bei der monatlichen Probeentnahme aus den Cottbuser Landschaftsgewässer sind im Madlower und Branitzer See Anzeichen einer Blaualgenblüte festgestellt worden“, sagt Stadtsprecherin Mary-Ann Basto. Auch die Sichttiefe in beiden Gewässern sei stark eingeschränkt. Das Laborergebnis, das endgültige Sicherheit bringt, werde noch in dieser Woche erwartet. Sobald sich der Verdacht bestätigt, will die Stadt eigenen Angaben zufolge entsprechende Hinweisschilder an den beiden Seen anbringen.

Vier Badeseen gibt es in Cottbus: in Madlow, Ströbitz, Sachsendorf und Branitz. Alle vier werden regelmäßig beprobt. Auch die Spree ist bei Wasserratten zunehmend beliebt, vor allem am Elisabeth-Wolf-Ufer in Sandow und an der Grünen Brücke. An beiden Bereichen werden ebenfalls Proben genommen. Grundsätzlich gilt jedoch: Das Baden in allen Gewässern in Cottbus erfolgt auf eigene Gefahr.

Die offiziellen Strandbereiche werden in den Sommermonaten montags, mittwochs und freitags gereinigt, der Müll beseitigt, Bänke hergerichtet. Die drei von Unbekannten demolierten Toi-Toi-Boxen am Madlower Badesee hat die Stadt Ende März ausgetauscht.

Der Branitzer Badesee soll nach der Badesaison 2025 umfassend entschlammt werden. Schon im Februar 2025 sind der Schilfgürtel kräftig gestutzt und Wurzelstöcke zurückgeschnitten worden.

Experten zufolge produzieren viele Blaualgenarten Toxine, die Hautreizungen und allergische Reaktionen auslösen sowie beim Verschlucken von Wasser Übelkeit, Bauchschmerzen und Fieber verursachen können.