: Im Cottbuser Stadtteil Gallinchen stirbt der Wald
30 Jahre lang hat der Wald in Gallinchen die Anwohner am Eichengrund vor Lärm und Schmutz der Autobahn bewahrt. Jetzt ist er tot und gehört abgesägt, wie Ortsvorsteher Dietmar Schulz zwischen Frust und Bedauern erklärt.
Es ist eine trügerische grüne Reihe, auf die die Anwohner am Eichengrund in Gallinchen blicken. Dahinter verbirgt sich jedoch das eigentliche Problem: Der Wald zwischen der Wohngegend und der Autobahn ist abgestorben.
Josephine Japke
... und sieht dann so aus. Kahle oder braune Wipfel so weit das Auge reicht.
Josephine Japke
Wie man mit dem Wald in Gallinchen am besten verfährt, ist auch für Ortsvorsteher Dietmar Schulz ein Rätsel. Die toten Bäume müssten weg - doch dann wäre die Sicht frei auf die Autobahnlärmschutzwand.
Josephine Japke
Auch Birken können in dem Waldstück bei Gallinchen kaum überleben. Die meisten von ihnen sind auf einer Höhe von zwei Metern abgeknickt.
Josephine Japke
Blicken Spaziergänger im Wald nahe der Autobahn in Gallinchen gen Himmel, sehen sie kahle oder braune Wipfel. Die Kiefern in dem Waldstück sind größtenteils abgestorben.