Die eine Seite ist schick, die andere erst ein bisschen: Der neue Tunnelausgang am Cottbuser Bahnhof in Richtung Innenstadt soll endlich auch ans Verkehrsnetz der Stadt angebunden werden. Deshalb gehen dort demnächst die Arbeiten weiter. Doch bevor die Bauarbeiter anrücken, muss der Untergrund nach alter Kriegsmunition untersucht werden. Deshalb gibt es bereits ab dem 17. Februar erste Verkehrseinschränkungen. Darüber informiert die Stadt Cottbus.

Ab Montag gilt demnach auf Güterzufuhr- und Ladestraße ein absolutes Halteverbot. Der große Pendler-Parkplatz ist von der Einschränkung nicht betroffen. Auch der Zugang zu den Fahrradständern sowie dem Tunneleingang bleibt während der Untersuchung und darüber hinaus während der Bauzeit gewährleistet.

Kampfmittelexperten suchen mit Georadar nach Munition

Die Kampfmittelexperten werden den Bereich laut Stadtsprecher Jan Gloßmann mit einem Georadar untersuchen. Im Anschluss wird die Fläche vor dem Tunnel inklusive der Straßen ausgebaut. Die Arbeiten werden in drei Abschnitte aufgeteilt und sollen bis Anfang des Jahres 2021 abgeschlossen sein.

Die Kosten belaufen sich den Informationen aus dem Rathaus zufolge auf rund 750 000 Euro, wovon der Löwenanteil von 600 000 Euro von der EU, Bund und Land kommen.

Nach dem Bahnhofsumbau in Cottbus Neuer Cottbuser Verkehrsknoten im Praxis-Test

Cottbus