Angriff auf Umspannwerk: LKA ermittelt nach möglichem Anschlag bei Jänschwalde

Experten des Landeskriminalamts ermitteln am Umspannwerk in Preilack.
Dennis H. / brandenburg.media- Unbekannte beschädigten Leitungen im Umspannwerk Preilack in Spree-Neiße.
- Der Vorfall wurde am Dienstag Morgen (1. September 2026) festgestellt.
- 50Hertz meldete kurzzeitige Leitungsunterbrechung – der Betrieb läuft wieder.
- LKA ermittelt, Einsatzkräfte sind vor Ort; ein Sprengstoffanschlag ist unbestätigt.
- Keine Beeinträchtigung der Stromversorgung, Bevölkerung soll Verdächtiges melden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein ungewöhnlicher Vorfall am Umspannwerk Preilack (Spree-Neiße) sorgt für Ermittlungen der Polizei. „Bislang unbekannte Täter haben am Dienstagmorgen (1. September 2026) vermeintlich eine Sachbeschädigungen an mehreren Leitungen im Übertragungsnetz von 50Hertz begangen“, bestätigt eine Sprecherin des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz.
An dem Umspannwerk in Turnow-Preilack unweit des Kraftwerks Jänschwalde sind nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA Sprengvorrichtungen gefunden worden. Einen möglichen Sprengstoffanschlag, wollte die Sprecherin des LKA aktuell nicht bestätigen.
Es gab eine kurzzeitige Leitungsunterbrechung. Mittlerweile sind alle Leitungen wieder in Betrieb. Die allgemeine Stromversorgung ist derzeit nicht beeinträchtigt.
Wie das Polizeipräsidium Potsdam bestätigt, sei am Dienstag gegen 8 Uhr eine Sachbeschädigung im Umspannwerk in Preilack festgestellt worden. Einsatzkräfte seien zurzeit noch vor Ort und das Landeskriminalamt (LKA) habe die Ermittlungen aufgenommen.
Nach Angriff auf Umspannwerk keine Gefahr für Bevölkerung
Genaue Auskünfte zu dem Vorfall seien im Moment aber noch nicht möglich, teilt eine Sprecherin des Polizeipräsidiums mit.
In dem Umspannwerk Preilack im Landkreis Spree-Neiße wird der Strom, der im Kraftwerk Jänschwalde erzeugt wird, überregional und regional verteilt. Nach Angaben der Leag wurde das Kraftwerk Jänschwalde in den Jahren 1976 bis 1989 als letzter Kraftwerksneubau der DDR errichtet.
Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz arbeite eng mit den zuständigen Sicherheitsbehörden zusammen, um die Situation aufzuklären.
„Wir bitten die Bevölkerung im gesamten Netzgebiet um besondere Aufmerksamkeit. Melden Sie verdächtige Personen und Vorkommnisse der Polizei“, heißt es in einer Mitteilung von 50 Hertz.
„Was wir sagen können, ist, dass es keine Auswirkungen auf die Bevölkerung hatte“, es habe demnach keinen Stromausfall oder Ähnliches gegeben, heißt es von der Polizei. Die genauen Schäden aber würden erst mal geprüft.