„Nachdem die Flutungsbereitschaft für den künftigen Cottbuser Ostsee bergbehördlich festgestellt worden ist, liefen die weiteren Vorbereitungen zur baldigen Flutung mit Spreewasser auf Hochtouren“, informiert Leag-Sprecher Thoralf Schirmer.

Dazu gehörte auch die planmäßige Beseitigung eines in der Tiefe verbliebenen baubedingten Erddammes, der das Spreewasser aus der Erprobungsphase vom Januar in einem Teilbereich des tiefen Randschlauches 15 Meter hoch aufgestaut hatte.

„Am 18. Februar wurde in den Vormittagsstunden mit einem Wasserwerfer der Leag-Feuerwehr dieser Erddamm aus sicherer Entfernung so geschwächt, dass er dem Druck der aufgestauten Wassermassen nachgab und fortgespült wurde“, sagt Thoralf Schirmer.

Dieses relativ eng begrenzte Ereignis habe eine ganze Ereigniskette nach sich gezogen, in deren Folge gegenüber dem Einlaufbauwerk bei Lakoma die künftig unter der Wasseroberfläche liegende Tagebaukippe auf einer Länge von 150 Metern in Sekundenschnelle in der Tiefe des Randschlauches versank und dabei das dort angestaute Wasser schlagartig verdrängte.

„Dies löste eine gewaltige Schwallwelle aus, deren Ausmaß mit den Prognoserechnungen übereinstimmte. Sie gab gleichzeitig ein eindrückliches Beispiel dafür, warum es während der Flutungsphase strengstens verboten ist, die abgesperrten Bereiche zu betreten“, betont der Sprecher.

Die im Januar aufgestellten Tafeln rund um den künftigen See würden anschaulich auf die konkreten Gefahren verweisen, die innerhalb der abgesperrten Bereiche während Flutung auftreten können.

In dem Quellcode könne sich jeder davon überzeugen, dass die Hinweise auf den Gefahrenschildern und das Nichtbetreten der abgesperrten Gebiete dringend zu beachten sind.

Mit der Flutung begonnen wird am Freitag, 12. April, ab 19.30 Uhr am Einlaufbauwerk bei Lakoma.

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