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: Wollitz: „Beide Zweitligisten haben ihre Chance“

Ein Glückslos sieht wohl anders aus: Der FC Energie Cottbus muss im Halbfinale um den DFB-Pokal beim Liga-Rivalen MSV Duisburg antreten. Das ergab die Auslosung am Sonntag im Rahmen der ARD-Sportschau, die von Nationalspielerin Inka Grings und
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Cottbus
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Im zweiten Halbfinale trifft Titelverteidiger FC Bayern München in der Allianz-Arena auf den FC Schalke 04.

Mannschaft, Offizielle und Fans des FCE hatten sich sehnlichst ein weiteres Heimspiel gewünscht, nun geht die Reise in die Schauinsland-Arena. In der laufenden Saison spielte der FC Energie im November schon einmal in Duisburg, trennte sich am Ende 2:2 vom MSV. Emil Jula brachte damals die Lausitzer in Führung, nach der 2:1-Führung der Gastgeber rettete Nils Petersen mit seinem Treffer einen Punkt.

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz und seine Mannschaft erfuhren das Ergebnis der Auslosung am Sonntag auf dem Stuttgarter Flughafen. „Beide Zweitligisten haben in diesem Spiel ihre Chance, obwohl Duisburg zu Hause natürlich im Vorteil ist„, sagte Wollitz. Duisburgs Trainer Milan Sasic war zufrieden. „Gegen Energie Cottbus haben wir sicher eine 50:50-Chance, das Endspiel in Berlin zu erreichen„,

Sollte Energie die Sensation schaffen und zum zweiten Mal nach 1997 ins Pokalfinale einziehen, hätten die Lausitzer womöglich auch die Qualifikation für die Europa League schon in der Tasche. Wenn der Endspielgegner nämlich Bayern München hieße und der Rekordmeister schon über die Bundesliga fürs internationale Geschäft qualifiziert wäre, dürfte Energie nachrücken. Für den Einzug ins Finale im Berliner Olympiastadion würde Energie mindestens zwei Millionen Euro weitere TV-Einnahmen bekommen.

In München kommt es zur Neuauflage des Halbfinals des Vorjahres, wenn Schalke in der bayerischen Landeshauptstadt antritt. Damals setzten sich die Münchner durch ein Tor von Arjen Robben in der Verlängerung mit 1:0 in Gelsenkirchen durch, im Endspiel besiegte der Rekordgewinner Werder Bremen mit 4:0. Eig. Ber./jal/tus