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: Wegweisendes Heimspiel – erneut mit vielen Toren?

In der vergangenen Spielzeit verzauberten Energie Cottbus und der Karlsruher SC die Fußballfans in Deutschland mit zehn Toren und einem 5:5-Unentschieden. Am Sonntag treffen beide Teams im Stadion der Freundschaft (13.30 Uhr) erneut aufeinander. Ein
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Cottbus
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13. September 2010 – es ist ein Montagabend für die Geschichtsbücher. Mit einem Tor-Festival sorgen Energie Cottbus und der Karlsruher SC beim 5:5 im Stadion der Freundschaft für Furore. Energie liegt schon mit 2:5 in Rückstand, rettet aber mit toller Aufholjagd zumindest noch einen Punkt. „Wir hatten nichts mehr zu verlieren. Also haben wir alles nach vorn geworfen“, blickt Energie-Kapitän Marc Andre Kruska auf das damalige Spektakel zurück.

Er erwartet übrigens nicht, dass es beim Wiedersehen beider Clubs im Stadion der Freundschaft eine ähnliche Torflut gibt. „Wir haben eine neue Saison. Das ist wird ein ganz anderes Spiel“, betont Kruska. Und Trainer Claus-Dieter Wollitz ergänzt augenzwinkernd: „Wenn wieder so viele Tore fallen, dann aber bitte ein Tor mehr für uns.“

Die Blicke sind jedoch nicht so sehr zurück, sondern auf das hammerharte Programm in den nächsten Wochen gerichtet. Nach der Partie gegen den KSC reist Energie zum Ostderby nach Aue und trifft danach auf den Liga Favoriten Frankfurt. Anschließend warten zwei ganz schwere Auswärtsspiele in Braunschweig und Düsseldorf. „Mit einem Dreier gegen Karls ruhe würden die Spieler eine gewisse Lockerheit bekommen. Dieses Spiel ist wichtig für die nächsten Wochen“, sagt Wollitz, warnt aber gleichzeitig vor der Kompaktheit des Kontrahenten aus Baden. „Der KSC ist offensivstark und spielt mit guter Organisation.“

Nach dem 2:0-Sieg in Aachen geht es für die Gastgeber darum, den positiven Trend fortzusetzen. Wollitz fordert von seinem Team erneut „Disziplin im Umkehrspiel“ wie auf dem Aachener Tivoli. Denn: „Ein einziger Moment sorgt dafür, dass du unter die Räder kommst.“

Wozu das führt, musste Energie ja kürzlich beim 0:5 gegen 1860 München erfahren. Ein solches Debakel soll sich auf keinen Fall wiederholen. Dann notfalls lieber doch ein 5:5-Remis wie in der vergangenen Saison.

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