
Trikotwechsel: Trikotwechsel zu Weiß-B lau
Die Farben lehnen sich an die der Berliner Hertha an. Und die ist in dieser Saison erstaunlich erfolgreich. Der Trikotwechsel ist allerdings kein psychologischer Trick der letzten Hoffnung, obwohl der beim FCE in der gegenwärtigen Erfolglosigkeit durchaus angebracht wäre. Nein, die neue Anzugordnung hat einen simplen Hintergrund: Die Frankfurter Eintracht spielt in schwarz–rot, so dass die Lausitzer aus fernseh–optischen Gründen weder auf ihren angestammte rot–weiße Oberbekleidung noch auf die schwarze Zweitkluft zurückgreifen können. Zu allem Pech muss zudem die neon–orangene Garnitur in der Kleiderkammer bleiben. Auch die passt den Fernsehleuten nicht ins Bild. Dabei war gerade die „Müllmänner–Kluft“, wie Zeitungen dieses Outfit bezeichneten, für den FCE oft Glücksbringer. In denen haben die FCE–Fußballer malocht wie die Männer der Müllentsorgung: gradlinig, schnörkellos und mit gesunder Härte. Diese Charaktereigenschaften fehlten ihnen zuletzt. Heute müssen sie so oder so zu ihnen zurückfinden. Dann hätte Weiß-Blau wenigstens etwas gebracht.