Transfers 3. Liga: Ex-Cottbuser Julian Börner löst Vertrag bei Hannover 96 auf

Vertragsauflösung: Eigentlich wollte Ex-Cottbuser Julian Börner mit der U23 von Hannover 96 in der 3. Liga spielen, dazu kommt es nun aber nicht mehr.
Swen Pförtner/dpaDie beiden Ex-Spieler von Energie Cottbus bei der U23 von Hannover 96 sind in letzter Zeit immer für eine Überraschung gut: Toni Stahl verlängerte kürzlich seinen Vertrag bei den Niedersachsen, obwohl er die entscheidenden Aufstiegsspiele verpasst hatte und sich ein Abschied andeutete. Bei den Spielen dabei war dafür Julian Börner, der nun aber nicht mit der Mannschaft in die 3. Liga geht.
„Börner und Hannover 96 verständigten sich darauf, die Vereinbarung aufzulösen“, teilt der Verein in einer Mitteilung auf seiner Homepage mit. Eigentlich sollte der 33-Jährige dem jungen Team in der 3. Liga Halt geben und seine Erfahrung aus über 200 Zweitligaspielen mitgeben – unter anderem hatte der in Weimar geborene Defensivmann für Energie Cottbus in der 2. Bundesliga gespielt.
Julian Börner hat immer wieder Probleme am Sprunggelenk
Seine überraschende Vertragsauflösung in Hannover erklärt Börner mit wiederkehrenden Verletzungsprobleme: „Man muss es sagen, wie es ist: Ich habe seit längerer Zeit immer wieder Probleme im Bereich des Sprunggelenks, die sich über die vergangene Saison hinweg noch einmal deutlich verschlimmert haben.“
Vom aktiven Fußball verabschieden will sich Börner zwar noch nicht, aber er habe aktuell nicht das Gefühl, die ihm zugedachte Rolle bei der U23 von Hannover 96 erfüllen zu können. „Ich möchte nicht einen der Plätze im Kader blockieren – das würde ich aber, weil es bei mir einfach Zeit brauchen wird, um wieder voll fit werden zu können“, sagt Börner weiter. Seine Reha wolle der Innenverteidiger nun individuell absolvieren.
Börners Abschiedsspiel in Hannover bleibt damit das Aufstiegs-Rückspiel gegen die Würzburger Kickers, das die Niedersachsen im Elfmeterschießen gewonnen hatten. In der Partie hatte Börner in der 85. Minute einen Strafstoß rausgeholt, der die Verlängerung überhaupt erst ermöglichte. Im Elfmeterschießen verwandelte er zudem als erster Hannoveraner Schütze selbst vom Punkt.

