
x84: Trainer Wollitz traut Energie Cottbus den Aufstieg in die Bundesliga zu
„Wir liegen in Lauerstellung. Es sollte jetzt jeder Spieler begriffen haben, welch große Chance wir in dieser Saison haben. Wer das nach zehn Spielen nicht begriffen hat, lernt es auch nach zwölf oder 13 Spielen nicht, der lernt es nie“, sagt Wollitz und nimmt sein Team in die Pflicht: „Wir werden aber nur dann Erfolg haben, wenn wir in jedem Spiel alles raushauen und die Basisarbeit stimmt. Sonst bleiben wir Fünfter oder rutschen sogar ab.“
Im Kader wird es keine großen Veränderungen geben. Innenverteidiger Uwe Hünemeier muss wegen seiner Rot-Sperre erneut zuschauen. Seinen Platz dürfte erneut Roger einnehmen. Eventuell bekommt auf der Linksverteidiger-Position Takahito Soma in Ingolstadt den Vorzug vor Daniel Ziebig, der nach Ansicht von Wollitz „etwas müde wirkt“.
Auf die Energie-Amateure wartet am Sonntag das reizvolle Duell gegen RB Leipzig (13.30 Uhr, Stadion der Freundschaft). Der Regionalliga-Krösus mit dem Ex-Cottbuser Timo Rost liegt derzeit auf Rang zwei, sechs Punkte hinter Spitzenreiter Chemnitzer FC und kann sich keinen Ausrutscher erlauben. „Leipzig hat einen Wahnsinns-Kader. Aber wir haben in dieser Saison schon bewiesen, dass wir gegen jeden Kontrahenten bestehen können“, erklärt Energie-Trainer Detlef Ullrich. Das junge Cottbuser Team hat sich als Tabellenneunter im Mittelfeld festgesetzt. Das macht Mut: Energie hat nur eine der letzten acht Partien verloren. Und gegen den Top-Favoriten der Regionalliga ist die Motivation natürlich besonders groß. „Das ist so als wenn unser Profiteam gegen Bayern München spielen. Wer da Fracksausen hat, ist fehl am Platz“, betont Ullrich.
Die U19 erwartet in der A-Jugend-Bundesliga am Samstag den ungeschlagenen Tabellenführer VfL Wolfsburg (11 Uhr, Stadion Lipezker Straße). Zuletzt gab es eine 0:2-Niederlage beim VfL Osnabrück, wobei allerdings sechs Stammspieler fehlten. Es war das sechste Spiel ohne Sieg für das Miriuta-Team, das auf dem 6. Tabellenplatz liegt. „Wir befinden uns im Moment in einer schwierigen Phase, weil wir unsere Spielphilosophie umstellen. Man kann zwar auch mit langen Bällen Erfolg haben, aber das ist nicht meine Philosophie als Trainer“, erklärt Miriuta. Sein Ziel: Die Mannschaft soll modernen Fußball spielen, aber natürlich auch Erfolg haben.
Die U17 befindet sich in der B-Jugend-Bundesliga dagegen im Aufwind und ist seit vier Partien ungeschlagen. Das Team des neuen Trainers Vragel da Silva trifft am Samstag auf Tennis Borussia Berlin (13 Uhr, Sportplatz Priorgraben). Mit dem jüngsten 2:1-Auswärtssieg im Kellerduell bei Rot-Weiß Erfurt hat sich Energie an die Nichtabstiegsplätze herangekämpft. „Wir müssen an die Leistung in der zweiten Halbzeit in Erfurt anknüpfen“, fordert da Silva. „Wir stecken im Abstiegskampf. Deshalb muss zunächst die kämpferische Präsenz da sein, dann kommt die spielerische Qualität“, ergänzt er.
U17-Stürmer Martin Kobylanski rückt wegen der akuten Personalsorgen in die U19 auf.Video-Nachrichten zum Artikel bc_widget_single({'token':'Yv5Hi9hkfha42V_EyX-LerBxuXGTwWeLQ1A2Qf6PrK0.', 'width':450, 'postfix':'', 'videoIds':[658740977001], 'dir': 'http://www.lr-online.de/mediacenter/videos/', 'playerIds':[21313753001]});