So fielen die Tore:

1:0 Patrick Pflücke (22.)
Der KFC-Profi schließt von der Strafraumgrenze sehenswert ab. Zuvor hatte sich Energie auskontern lassen, nachdem Rangelov bei einer harten Attacke im Mittelfeld den Ball verloren hatte.

1:1 Dimitar Rangelov (27.)
Der Routinier schießt einen Freistoß aus mehr als 20 Metern an der Mauer vorbei rechts unten ins Netz.

1:2 Dimitar Rangelov (63.)
Mit einer Körpertäuschung verschafft sich Rangelov den nötigen Freiraum und trifft dann platziert ins Eck.

So ging Energie ins Spiel: Trainer Claus-Dieter Wollitz brachte mit Leon Schneider, Tim Kruse und Lars Bender mehrere neue Akteure. Fabio Viteritti war wegen seiner Adduktorenprobleme nicht mitgereist, Fabian Holthaus fiel mit einer Schulterprellung aus. Daniel Bohl saß zunächst nur auf der Bank. Der FCE agierte mit einer Dreierkette, die sich schnell auch zu einer Fünferkette verdichten sollte. Angreifer Dimitar Rangelov sowie Marcelo und Lars Bender waren die einzigen drei Spieler, die offensiv attackieren sollten. Streli Mamba fehlte wegen seiner Gelbsperre.

So verlief das Spiel: Die Zuschauer in der Duisburger Schauinsland-Arena sahen im ersten Abschnitt ein offenes Spiel bei dem der KFC Uerdingen die besseren Offensivaktionen hatte. Mit dem Doppelsturm Stefan Aigner und Osayamen Osawa sorgten die Gastgeber einige Mal für Unruhe, ohne allerdings ernsthaft gefährlich zu werden.

Energie zog sich anfangs zurück, versuchte dann aber immer öfter, den Ball in der Offensive zu behaupten. Das gelang jedoch zu selten. Die beiden tollen Tore von Pflücke (22.) nach einem KFC-Konter und Rangelov (27.) bei einem Energie-Freistoß sorgen für das insgesamt gerechte Pausen-1:1, wobei Pflücke kurz vor der Pause noch die Chance zum zweiten Treffer hatte (41.). Doch FCE-Verteidiger Matuwila warf sich willenstark in den Schuss aus Nahdistanz.

Nach der Pause waren die Gastgeber beim Debüt des neuen Trainers Heiko Vogel zunächst weiter am Drücker, der Führungstreffer von Rangelov ließ dann aber das Cottbuser Selbstvertrauen sprunghaft steigen. Der FCE konnte jetzt ziemlich wirkungsvoll das Spiel der namhaft besetzten Gastgeber unterbinden.

Trotzdem machte der KFC in der Schlussphase noch einmal Druck. In der 85. Minute parierte Torhüter Avdo Spahic den Kopfball von Assani Lukimya. Aber Energie überstand mit viel Einsatz auch die Nachspielzeit und feierte anschließend gemeinsam mit den Fans den wichtigen Auswärtssieg.

So sieht die Statistik aus:
KFC Uerdingen - Energie Cottbus 1:2 (1:1)

Uerdingen: Benz - Großkreutz (82. Kefkir), Erb, Lukimya, Dorda - Konrad, Krempicki – Pflücke, Rodriguez (67. Mohammad) – Aigner, Osawe.

Cottbus: Spahic – Schneider, Müller, Matuwila – Weidlich, Bender (81. Bohl), Gjasula, Kruse, Schlüter - Marcelo (65. Hemmerich) – Rangelov (90.+1 Geisler).

Tore: 1:0 Pflücke (22.), 1:1 Rangelov (27.), 1:2 Rangelov (63.); Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart); Zuschauer: 4000; Gelbe Karten: Erb, Rodriguez, Großkreutz / Schlüter.

Der RUNDSCHAU-Liveticker zum Nachlesen: KFC Uerdingen – Energie Cottbus

So sieht es in der Tabelle aus: Energie verlässt durch den Auswärtssieg die Abstiegszone und klettert auf Tabellenplatz 15. Allerdings beträgt der Abstand auf Rang 17 nur einen Punkt. Die Abstiegskampf-Konkurrenten Unterhaching, Lotte, Jena und Großaspach hatten am Samstag alle verloren. Am Montagabend spielt Fortuna Köln gegen den SV Meppen (19 Uhr).

So geht es weiter: Am Samstag empfängt Energie Cottbus den bereits feststehenden Absteiger VfR Aalen. Die Partie beginnt schon um 13.30 Uhr - alle Begegnungen werden am 37. Spieltag zeitgleich angepfiffen. Die RUNDSCHAU berichtet wie gewohnt im Liveticker vom vorletzten Spiel in dieser Saison.

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