Die Form: Der SV Wehen Wiesbaden hat sich im spanische Oliva Nova auf die Punktspiele vorbereitet. In den Testspielen gab es drei Niederlagen, der FCE-Gegner verlor gegen den SV Darmstadt (1:2), 1. FC Saarbrücken (2:4) und den FC St. Pauli (2:3). Die Generalprobe am vergangenen Samstag gegen den Schweizer Zweitligisten FC Raperswil-Jona (2:0) gelang indes. 

Das Hinspiel: Energie überraschte den Aufstiegsfavoriten mit seiner Konterhaltung. Die beiden blitzsauberen Tore von Streli Mamba (35./90.+2) sorgten für den 2:0-Auswärtssieg und die zwischenzeitliche Tabellenführung der Lausitzer. 

Der Kader: Mit Gökhan Gül (20/Fortuna Düsseldorf) wurde ein Innenverteidiger ausgeliehen, ebenfalls auf Leihbasis kam Mittelstürmer Florian Hansch (23/SV Sandhausen). Mit Manuel Schäffler (29/10 Tore) und Daniel-Kofi Kyereh (22/10 Tore) hat der SVWW ohnehin zwei überdurchschnittliche Drittliga-Angreifer. 

Der Trainer: Rüdiger Rehm (40) ist seit Februar 2017 beim SV Wehen Wiesbaden im Amt. Er führte die Hessen damals von einem Abstiegsplatz noch auf Rang sieben. In diesem Jahr will er mit seinem Team noch weiter oben anklopfen, sagt aber: „Wichtig ist, dass wir auf uns schauen und unsere Punkte holen.“ 

Die Ex-Cottbuser: Sebastian Mrowca (25) war 2013 als großes Talent vom FC Bayern München nach Cottbus gekommen. Doch ein Kreuzbandriss setzte ihn lange außer Gefecht, er kam nur auf einen Zweitliga-Einsatz beim FCE. Seit 2014 ist er in Wiesbaden. Dort hat er sich als Kapitän etabliert, bleibt aber weiter von Verletzungssorgen geplagt. Aktuell kann er wegen eines Muskelfaserrisses nicht spielen.

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