Die Form: Nach der Auftaktniederlage bei Viktoria Berlin hat Rot-Weiß Erfurt am Mittwoch beim 2:2 gegen Lok Leipzig angedeutet, dass die Thüringer mit den Topteams mithalten können. RWE holte zwei Rückstände auf – hatte aber auch etwas Glück bei Leipziger Aluminiumtreffern.

Der Kader: Mit dem Abgang von Torjäger Andis Shala (Kickers Offenbach) entstand eine Lücke, die nun Selim Aydemir schließen soll. Der 28-Jährige, der bereits in Halle und Chemnitz gespielt hat, traf am Mittwoch zum ersten Mal. Große Sprünge kann der ehemalige DDR-Oberligist auf dem Transfermarkt aber nicht machen. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga im vergangenen Jahr befinden sich die Erfurter im Insolvenzverfahren. Dabei gibt RWE ein diffuses Bild ab: Aktuell verklagt der Insolvenzverwalter den aktuellen Hauptsponsor, weil das Autohaus seiner Zahlungspflicht nicht nachgekommen sei.

Der Trainer: Thomas Brdaric (44) ist in seinem zweiten Jahr in Erfurt. Mit der TSG Neustrelitz war der einstige Nationalspieler in der Saison 2013/14 schon einmal Regionalliga-Meister geworden. Mit Rot-Weiß will er nun wieder zu den Topteams gehören, ist davon aber noch ein Stück weit entfernt.

Der Ex-Cottbuser: Velimir Jovanovic (31) war von 2010 bis 2012 bei Energie. Er kam zumeist in der zweiten Mannschaft zum Einsatz, absolvierte unter Trainer Wollitz damals aber auch acht Zweitliga-Spiele und erzielte dabei ein Tor. In Erfurt hat er nun in seinem ersten Jahr in 27 Regionalliga-Spielen 15 Tore geschossen.

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