LR+LR+Prasnikar
: Rückfall in defensive Zeiten

Mit einer zu ängstlichen ersten Halbzeit hat sich Energie Cottbus am Sonntagabend ein Erfolgserlebnis selbst verbaut. Die Lausitzer wachten bei der 0:2 (0:2)-Niederlage gegen den Hamburger SV erst auf, als es zu spät war. Danach suchten Mannschaft
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Hamburg
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Womöglich hatte das Unheil schon am Samstagmorgen im Spreewald seinen Ursprung. Da machten Unwohlsein, Fieber und Halsschmerzen dem FCE–Mittelfeldregisseur Ervin Skela schmerzhaft klar, dass er sich statt auf die Reise nach Hamburg lieber zurück ins Bett begeben sollte. Sein Fehlen hatte nicht nur personelle Konsequenzen, sondern zwang Trainer Bojan Prasnikar auch zu einer Umstellung des taktischen Systems. Denn einen ähnlichen Spielertyp wie Skela gibt es nicht im Kader. Für den Albaner rückte der deutlich defensiver orientierte Jan Rajnoch ins Team. Auch wenn Prasnikar anschließend versicherte, dass die Gäste vor 50 121 Zuschauern in der HSH Nordbank–Arena keinesfalls so zaghaft beginnen wollten – die Leistung in der ersten Halbzeit war ein Rückfall in längst überwunden geglaubte Defensiv–Zeiten. „Der HSV hat uns mit seiner offensiven Spielweise unter Druck gesetzt. Wir waren nach vorn nicht zielstrebig genug“, kommentierte Prasnikar die verkorkste Startphase.