Rostock – Erzgebirge Aue: Hansa brennt Tore-Feuerwerk ab – Schock für Marcel Bär

Adrien Lebeau von Hansa Rostock jubelt nach seinem Tor zum 1:0 im Ostderby der 3. Liga gegen Erzgebirge Aue.
Imago/Fotostand- Hansa Rostock gewinnt das Ostderby gegen Erzgebirge Aue mit 4:1.
- Die Tore von Lebeau, Naderi, Fröling und Kinsombi sorgen für den Sieg.
- Marcel Bär verkürzt zwischenzeitlich auf 1:2 und verletzt sich später.
- Rostock rückt auf Platz fünf der Tabelle vor und hat noch ein Nachholspiel.
- Trainer Härtel kehrt ins Ostseestadion zurück, drei Spieler von Rostock fehlen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der FC Hansa setzt seinen Sturmlauf in Richtung der Aufstiegsplätze in der 3. Liga fort. Rostock kam im Ostderby gegen Erzgebirge Aue zu einem 4:1 (3:1)-Heimsieg und feierte am Mittwochabend den dritten Erfolg in Serie.
In der Tabelle der 3. Liga rücken die Norddeutschen auf Platz fünf vor. Der Abstand zu Energie Cottbus auf dem Relegationsrang drei beträgt nur noch fünf Punkte. Zudem hat Rostock noch das Nachholspiel bei der SpVgg Unterhaching zu absolvieren.
Dabei gingen auch die Gäste aus dem Erzgebirge mit frischem Selbstvertrauen in das Ostderby. Aue hatte zuletzt drei Spiele ein Folge gewonnen. Bei den Gastgebern fehlten gleich drei gesperrte Spieler: King Manu, Ahmet Gürleyen (beide Gelb-Rot) und Sigurd Haugen (fünfte Gelbe Karte). Für Aue-Coach war es die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte im Ostseestadion. Härtel stand von 2019 bis 2022 bei der Kogge unter Vertrag.
Vor allem in der ersten Halbzeit brannte Hansa Rostock ein Tore-Feuerwerk gegen die viel zu passiven Gäste ab. „Der Sieg ist auch in der Höhe verdient“, lobte Hansa-Trainer Daniel Brinkmann bei Magentasport. „Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Wir wollten unbedingt gut ins Spiel kommen und haben dafür viel investiert. Wir haben aber auch richtig guten Fußball gespielt.“
Adrien Lebeau schoss Rostock bereits nach drei Minuten in Führung. Ryan Naderi (15.) und Nils Fröling (36.) sorgten für die weiteren Treffer. Marcel Bär hatte zwischenzeitlich auf 1:2 (17.) verkürzt. Allerdings sorgte Bär auch für einen Schock-Moment: Der Auer Toptorjäger musste nach 40 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Christian Kinsombi markierte in der Schlussphase mit einem verwandelten Foulstrafstoß den 4:1-Endstand (87.) und besiegelte den hochverdienten Rostocker Heimsieg.
Schwere Verletzung bei Marcel Bär
Das Fazit von Aue-Coach Jens Härtel: „Wir haben das Spiel verdient verloren. Bei uns stand auf der Tafel ganz oben: Der Start ist wichtig. Wir sind mit der Wucht nicht klargekommen und haben uns direkt übertölpeln lassen. Es ist wirklich ein Scheißtag mit Marcels Verletzung. Sie tut uns extrem weh. Man muss mal sehen, was dabei rauskommt – das sieht nicht gut aus.“ Laut Härtel hat sich Bär möglicherweise die Achillessehne gerissen.
Übrigens: Hansa Rostock musste im Ostderby auf seinen Athletiktrainer Tomislav Stepic verzichten. Er wurde vom DFB-Sportgericht mit einem Innenraumverbot für ein Spiel belegt. Stepic hatte in der Schlussphase des Spiels gegen den FC Ingolstadt sich zu vehement über eine Schiedsrichter-Entscheidung aufgeregt. Der Kroate sah daraufhin von Schiedsrichter Felix Weller die Rote Karte.

